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Artikel getaggt mit ‘Manipulation’

US(D): Der Kollaps ist (r)eine mathematische aber auch sichere Sache

Der inszenierte Silberpreis-”Crash”

9. Mai 2011 6 Kommentare

Die gute Nachricht zuerst: Der inszenierte Silberpreis-”Crash” ist bereits vorbei! Diese Woche dürfte sich der Silberpreis zwischen 33 und 40.60 US Dollar stabilisieren und wird bereits im Juni oder Juli 2011 die 50er-Marke überwinden! Ich halte auch an meinem Jahresendkursziel von US Dollar 100 und mehr für Silber nach wie vor fest!

Die schlechte Nachricht: JP Morgan, die FED, die CME, die COMEX und die nicht mehr ernst zu nehmende Kontrollbehörde CFTC (Commodity Futures Trading Commission) spannen zusammen und sind allesamt nach eigenen amerikanischen Regeln und Gesetzen als kriminelle Institutionen einzustufen, welche in einer “heilen und rein theoretisch” normalen (Finanz)-Welt allesamt auf eine dunkelschwarze Liste gehören!

Wessen Augen letzte Woche nicht nur gelähmt auf den mit konstant und hoher Geschwindigkeit fallenden Silberpreis fixiert waren, dem ist nicht entgangen, dass auch Rohöl (zeitweise fast -20%) und noch andere Rohstoffpreise massiv unter Druck geraten sind und gegen Ende der Woche auch der EURO versus US Dollar die magische 1.50er-Hürde nicht überspringen durfte. Genau das war und ist der echte Grund, warum man mit aller Gewalt auf Gold, Silber und EURO reinprügelt(e): Es ging wieder einmal um die (Zwischen)-Rettung des US Dollars. Dieser drohte wie schon im November 2009 noch deutlicher “abzusaufen”. Darum auch noch gegen Ende letzter Woche bis hinein ins Wochenende das erneute aufflackern des “Griechenland-Schuldensanierung-wir-steigen-aus-nein-doch-noch-nicht-vielleicht-nächste-Woche”-Schmierentheater’s! Und natürlich ging es auch darum zu zeigen, dass Silber eine ganz, ganz blöde Investition ist! (Keine Zinsen, keine Dividenden, Mehrwertsteuer und dann erst noch DIESER GIGANTISCHE KURSVERLUST….)

Es geht also wie gewohnt nicht um die Sache, sondern “man verdrängt” und wollte wieder für einige Stunden – zwar höchstens wirksam für 1-2 Wochen – vom Hauptproblem ablenken. Ach ja und dann war letzte Woche (6. Mai) auch noch das einjährige Jubiläum von diesem “unerklärlichen” Flash-Crash (DOW – 10% plus 10% in einer Handelssitzung) und das sollte wohl in dieser Form gebührend “gefeiert” werden!
Interessanterweise warteten dann auch sehr schnell die einfältigen Mainstream-Medien mit “Silber-Crash”-Berichten auf und haben den starken Kursrückgang mit dem “Brother-Hunt-Silver-Crash” von 1980 verglichen.Weil der steile Aufstieg vom Silber nur mit kurz aufeinanderfolgenden Margenerhöhungen an der COMEX ausgebremst werden konnte, werden diese Massnahmen aber höchstens noch diese Handelswoche ihre Wirkungen zeigen und Silber wird – wenn nicht schon diese Woche – übernächste Woche bereits wieder munter über US Dollar 40 handeln, um dann wie bereits einleitend geschrieben im Juni/Juli die 50er-Marke überwinden und im nächsten Aufwärtstrend mindestens bis US Dollar 66.6 ansteigen!

Silberpreisrückschläge von 30% und mehr hat es in den vergangenen Jahren immer schon gegeben. Vor ein paar Jahren haben diese Kurseinbrüche allerdings nur wenige Marktteilnehmer oder Investoren interessiert, weil Silber nicht wirklich auf dem “Anlage-Radar” institutioneller Anleger war. Das hat sich spätestens seit letztem Herbst merklich geändert und unterdessen wird doch fast gleichviel über Silber berichtet wie Gold. Durch eine zu erwartende galoppierenden (Hyper)-Inflation und Geldentwertung in den kommenden zwei Jahren und deswegen entsprechend explodierender Edelmetallpreise, dürfte die Volatilität bei Gold und Silber hoch bleiben und eher noch zunehmen. Edelmetall-Investoren brauchen also in der kommenden Zeit sehr starke Nerven und Edelmetall-Spekulanten sowieso!

Vergleich mit “Gebrüder Hunt”-Crash ist völlig daneben

Ich kann mir nicht wirklich erklären, warum die Massenmedien den Silberpreis-Rückgang von letzter Woche gleich mit der “Brother-Hunt-Story” vergleichen. Ich muss annehmen, dass diese Schreiberlinge (trotz Internet) nicht richtig recherchiert haben oder wohl eher nicht gerade wirklich stark in Mathematik sind! Zwischen der heutigen Situation am Silbermarkt und derjenigen vor 31 Jahren gibt es eigentlich nur etwas, was gleich ist: Die kriminellen Markteingriffe einiger dominanter Marktakteure und den “verantwortlichen” Kontrollbehörden und Marktregulator(i)en!
In der Nacht vom 1. auf den 2. Mai 2011 wurden die Margenerfordernisse für Silberfutures-Geschäfte – noch vor dem asiatischen Handelsbeginn – erneut deutlich erhöht, was zu einem ersten starken Kursrutsch von rund US Dollar 48 auf 42.75 führte. Es folgten während der Woche weitere “sinnlose” Margenerhöhungen und es auch gar nicht auszuschliessen, dass noch weitere folgen.

Wie war das damals bei bei den Hunt-Brüdern? (Auszug aus wikipedia.org)

Die Gebrüder Hunt kauften in dieser Zeit – in Zusammenarbeit mit mehreren wohlhabenden arabischen Geschäftsleuten – in großem Stil Silber, sowohl physisch als auch an der Warenterminbörse.

Insgesamt kauften die Hunts und ihre Partner circa 150 Millionen Unzen (ca. 5000 Tonnen) physisches Silber sowie ca. 200 Millionen Unzen Silber an der Warenterminbörse COMEX in New York.

Das physische Silber ließen die Hunts teils in eigens gecharterten Fracht-Flugzeugen nach Zürich und London bringen, auch weil sie dem amerikanischen Staat nicht trauten und eine Konfiszierung befürchteten. (Im Jahre 1933 hatte Präsident Roosevelt den privaten Goldbesitz in den USA verboten und alles Gold, das unter Androhung drakonischer Strafen nicht rechtzeitig in Papiergeld getauscht worden war, wurde beschlagnahmt. Dieses Goldbesitzverbot galt bis in das Jahr 1974). Der Preis für eine Unze Silber stieg von unter 2 Dollar im Jahre 1973 bis auf 50 Dollar im Januar 1980.

Das Verhängnis

Während es den Hunts gelang, ihr physisches Silber in Sicherheit zu bringen, wurden ihnen die Geschäfte an der Warenterminbörse zum Verhängnis. Sie kauften bei weiter steigendem Silberpreis immer größere Mengen an Silberkontrakten an der New York Commodities Exchange (COMEX), zuletzt teilweise auf Kredit.

Mitte Januar 1980 – der Silberpreis stand fast auf 50 Dollar pro Unze – schlug das amerikanische Finanz-Establishment zurück: über Nacht wurden von der Börsenaufsicht die Regeln an der COMEX geändert. Es durften keine weiteren Käufe mehr getätigt, also keine neuen Long-Positionen mehr eingegangen werden. Es wurde ein liquidation-only-Handel angeordnet, es durften nur noch bestehende Long-Positionen gegen bestehende Short-Positionen ausgeglichen werden.

Damit konnte der Silberpreis nur noch fallen, und das tat er auch sofort, zumal die short-positionierten Großbanken ihre Kaufgebote kräftig nach unten setzten.

Das führte zu dramatischen Verlusten bei den Long-Positionen der Hunts, die diesen Wertverfall umgehend in bar ausgleichen mussten – aber nicht konnten. Um ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, mussten sie Teile ihrer Long-Positionen zu jedem Preis verkaufen, was den Preisverfall weiter beschleunigte.

Innerhalb weniger Wochen waren viele Milliarden Dollar zu bezahlen, die das gesamte Vermögen aufzehrten bis schließlich der Bankrott erklärt werden musste.

Sie sehen, es wurden auch damals “über Nacht” die Spielregeln geändert und das hatte dann die entsprechenden Auswirkungen auf den Silberpreis. Aber warum kann nun die damalige Situation nicht mit heute verglichen werden?

1. Die Gebrüder Hunt hatten eine physische Silberposition von 150 Millionen Unzen in der Schweiz und London “in Sicherheit gebracht”. Sie standen damals zusammen mit ihren arabischen Geldgebern und bis auf einige Spekulanten, welche auf der “Silber-Rakete” mitgeritten sind, alleine auf weiter Flur! Im letzten Jahr haben unzählige “kleine Silberbrüder” – sprich Silberinvestoren – über 300 Millionen Unzen (ohne Leverage) in Form von Silbermünzen und Barren gekauft. Die Hauptmotivation für diese Silberkäufe sind das Misstrauen gegenüber dem Finanz- und Währungssystem und dem Wissen, dass der Silberpreis seit einigen Jahrzehnten von JP Morgan und Co. regelmässig wie ein Bonsai-Bäumchen “zurück- und zurechtgeschnitten” wird. Mit anderen Worten ist der Silberpreis noch sehr, sehr weit davon entfernt auch nur ansatzweise im Verhältnis zu dem gigantischen (bald wertlosen) Papiergeldhaufen einigermassen korrekt bewertet zu sein. Auch wenn Silber auf “wertlose” US Dollar 100 steigt, ist das immer noch etwa US Dollar 1’400 unter dem aktuellen Goldpreis und darum ist da noch einiges Kurspotential vorhanden.

2. Die Gebrüder Hunt hatten zusätzlich noch etwa 200 Millionen Unzen über die COMEX erworben, leider eben auch auf Kredit. Damit waren sie der Willkür der COMEX und der Gnadenlosigkeit der Hochfinanz ausgeliefert. Das war ein grosser Fehler! Aber wie sieht es denn heute an der COMEX aus? Gemäss gut unterrichteter Quellen hat die COMEX per April noch etwa 30 Millionen Unzen Reserven, weil sich unterdessen eben institutionelle Anleger nicht mehr so einfach mit hirnrissigen “Cash-Settlements” abspeisen lassen. Es hält sich auch weiterhin hartnäckig das Gerücht, dass JP Morgan eine OTC-Short-Position von 3.5 Milliarden Unzen Silber (oder etwa 5 ganze Jahresproduktionen) vor sich hinschiebt. 3.5 Milliarden Unzen Silber zu einem Marktpreis von US Dollar 40 sind zwar “gigantische” 140 Milliarden US Dollar, aber für JP Morgan scheinbar nicht viel mehr als ein “Trinkgeld”. Immerhin schiebt JP eine Kreditderivate-Position von 96 Billionen US Dollar durch die Welt, was etwa dem 7-fachen vom Bruttoinlandprodukt der Vereinigten Staaten entspricht. Also ist diese Silbershort-Position im Gesamtkontext zum ganzen hoch toxischen “Derivatehaufen” ein Tropfen auf den heissen Stein. Ich gehe davon aus, dass die Gegenpartei für diese Shortposition ihren Firmensitz irgendwo auf den Bahamas oder Caymen Island hat. Ueber den Markt kann JP diese Shortposition NIE MEHR eindecken, denn die wirtschaftlich sinnvoll abbaubaren – noch in der Erdkruste schlummernden – Silberreserven betragen gerade noch etwa 8.5 Milliarden Unzen. Bei der aktuellen jährlichen Nachfrage von bald 1 Milliarde Unzen Silber, reicht dieses sowieso gerade noch etwa 10 Jahre und dann ist fertig lustig, fertig iphone 11, Flachbildschirme, Elektroautos und die ganzen anderen tausenden Anwendungsgebiete von Silber. Also, es gibt einen Bruder Hunt am Silbermarkt und der heisst JP Morgan, nur ist dieser Bruder spekulativ short Silber (und natürlich auch immer wieder auf den Futures- und Options-Verfall hin das gleiche im Gold). Scheint ganz so, dass Gold und Silber “Staatsfeind” Nummer 1 sind und die beiden Metalle “dauerzushorten” nicht nur eine JP-Morgan-Sportart sondern aus der Sicht unserer paranoiden amerikanischen Freunde wohl eher eine Angelegenheit Nationaler Sicherheit ist.

3. Es hat in der (Finanz)-Geschichte der Menschheit noch nie so unglaublich viel Papiergeld gegeben, dass zumindest heute immer noch “einen Wert” besitzt. 9 Milliarden Unzen Silberreserven (in der Erdkruste) kosten bei einem Marktpreis von US Dollar 40 ziemlich genau so viel wie die Griechen Schulden vor sich hinschieben, sprich US Dollar 360 Milliarden. Dieser Betrag entspricht 7% der “Ersparnisse” der Deutschen oder ungefähr gleichviel Prozentpunkten des in der Schweiz verwalteten Vermögens. UND NOCH sind diese 9 Milliarden Unzen ja noch gar nicht zu Tage gefördert.

4. Es gibt keine Nenneswerten Silberreserven. Bis noch vor 3 Jahren war China Silbernetto-Exporteuer, weil bei der Verarbeitung der gigantischen Mengen von Kupfer immer wieder Silber als Nebenprodukt gewonnen wurde. China braucht das Silber unterdessen nicht nur für die eigene Bevölkerung, welche seit 2 Jahren offiziell kaufen darf, sondern selbst die chinesische Zentralbank “gibt zu”, nebst Gold auch Silber zu kaufen.

5. Die Investorennachfrage hat sich in den vergangenen 5 Jahren von unter 50 Millionen Unzen auf über 300 Millionen Unzen versechsfacht!

6. Die je geförderte Menge Silber liegt unterdessen bei etwa 48 Milliarden Unzen. Davon sind rund 90% spurenelementmässig in unzähligen Geräten und durch sämtliche anderen Anwendungsbereiche bereits wegverbraucht! Von den restlichen 8 Milliarden Unzen “schlummern” rund 50% in Form von Tafelsilber und Schmuck vor sich hin und etwa 4 Milliarden Unzen wurden zu Münzen und Silberbarren verarbeitet. Aufgeklärte (Silber)-Investoren werden dieses Silber hoffentlich nicht zu aktuellen “Schleuderpreisen” verkaufen, denn sie wissen, dass von dem Papiergeld-Berg nach den bevorstehenden Währungsreform-Vernichtungsplänen der Vereinigten Staaten, der EU, UN, dem IMF und der EZB nichts mehr übrig bleibt: Keine Lebensversicherungen, Bausparverträge und auch die langersehnte Rente gehen allesamt den Bach runter. Da waren die Aussichten 1980 doch noch ein bisschen optimistischer, denn das unkontrollierte “Schuldenmachen” war erst etwa 10 Jahre alt (Aufhebung der Bretton-Woods-Systems).

FAZIT 1: Solche Kursrückschläge sind Geschenke von unseren “Bonsai-Gärtnern” JP Morgan und Co. und diese soll man nicht ausschlagen oder dabei gar frustriert sein sondern zuschlagen und weiter physisch Silber kaufen! Unter US Dollar 100 ist der Silberpreis ein absolutes Schnäppchen und man sollte erst mit Zukäufen stoppen, wenn der Silberpreis zu einem Zehntel vom Goldpreis handelt! Verkaufen sollte man Silber erst, wenn beide Finanz- und Währungssysteme – sprich das aktuelle und das darauffolgende unter der Schirmherrschaft vom IMF und UNO – zusammengebrochen sind oder Silber zum gleichen Preis handelt wie der Goldpreis!

FAZIT 2: Die Spielregeln an Warenterminmärkten und für “Wertpapiere” – zum Beispiel auch Edelmetall-ETFs – können jederzeit unter irgendwelchen “scheinheiligen” Vorwänden UEBER NACHT! geändert werden. Machen sie sich JETZT darüber Gedanken! Nach der Nacht “danach” ist es zu spät!

Freuen sie sich auf die kommenden Wochen und Tage! Der Silberpreis erreicht schon sehr bald neue Höchstkurse! Unsere unfähigen Politiker und Notenbanker sowie die “Bonsai-Schnippel-Aktionen” sind die 100%ige Garantie dafür!

Herzliche Grüsse
Oliver Disler Augentum Financial Services

Gold und Silber – Das beste Investment der nächsten zehn Jahre

3. April 2011 12 Kommentare

Nachfrage der Investoren nach physischem Edelmetall ist ungebrochen hoch – Der Silberpreis wird sich dem Goldpreis annähern.

Gold und Silber sind in den vergangenen zwölf Monaten erneut deutlich teurer geworden. Der Goldpreis hat über 30% zugelegt, und der Silberpreis hat sich mehr als verdoppelt. Ein Ende des positiven Trends ist noch nicht absehbar, und beide Metalle werden in den kommenden Monaten noch massiv an Wert zulegen. Die Triebfedern für die erwarteten Kursavancen sind jedoch nicht dieselben. Gold ist bei Anlegern als klassisches Anlageinstrument in der Regel immer noch beliebter als Silber, unter anderem, weil auf Gold keine Mehrwertsteuern zu entrichten sind. Vergleicht man aber die Performance von Gold und Silber über die letzten zehn Jahre, so schneidet das weisse Metall deutlich besser ab. Der Goldpreis kletterte zwar stolze 300%, aber Silber verteuerte sich um 700%. Der Grund für die unterschiedliche Wertsteigerung liegt im Verwendungszweck.
In der Geschichte der Menschheit wurden bisher rund 5,5 Mrd. Unzen Gold gefördert und zu Schmuck, Barren und Münzen verarbeitet. Nur ein kleiner Teil davon wurde industriell verarbeitet, und mehr als 95% des Goldes sind noch relativ frei verfügbar und werden gehortet. Bei Silber ist ziemlich genau das Gegenteil der Fall: Zwar wurden in den letzten 8000 Jahren rund 46 Mrd. Unzen aus der Erdkruste geholt, davon wurden jedoch über 95% für industrielle Zwecke verbraucht. Die restlichen 5% teilen sich auf Silberbesteck, Schmuck sowie Barren und Münzen auf.

Angespannt
Pro Jahr werden rund 80 Mio. Unzen Gold neu gefördert – die Nachfrage beträgt rund 130 Mio. Die Differenz wird durch Recycling und Notenbankengold gedeckt. Die Angebotslücke von aktuell 50 Mio. wird in den kommenden fünf Jahren auf mehr als 100 Mio. Unzen steigen, da einerseits die Nachfrage weiter zunimmt und anderseits die geförderte Menge auf 50 bis 60 Mio. Unzen abnimmt. Das steigende Angebotsdefizit kann nur über einen deutlich höheren Goldpreis ausgeglichen werden.
In Silber ist die Situation noch prekärer. Die Nachfrage liegt um 930 Mio. Unzen pro Jahr, aber es werden nur rund 730 Mio. neu gefördert. Im Unterschied zu Gold gibt es in Silber keine nennenswerten Reserven mehr. Letztes Jahr wurden von der Industrie mehr als 600 Mio. Unzen verbraucht, und die Investorennachfrage hat die Schwelle von 300 Mio. überschritten. Noch vor fünf Jahren lag die Nachfrage der Anleger unter 50 Mio. Unzen. Sollte sie künftig in gleichem oder noch höherem Tempo zunehmen, könnte der Industrie bald das nötige Silber für Flachbildschirme, iPhones, Elektromobile und weitere industrielle Anwendungen fehlen. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es eher zu einem Silberverbot kommt, als dass Regierungen und Notenbanken Gold verbieten oder gar konfiszieren. Die angespannte Angebots- und Nachfragesituation ist für beide Metalle praktisch eine Garantie für weitere Kurssteigerungen.

Gold vs. Papier
Ein wichtiger Grund für die zunehmende Nachfrage nach physischem Gold und Silber liegt in der zügellosen Schuldenpolitik westlicher Industrienationen. Das ist ein eindeutiger Vorbote für Währungsreformen nicht nur im Euroraum. Auch die Vereinigten Staaten werden früher oder später damit konfrontiert werden. Bei Währungsreformen wird das Geld entwertet, Sparguthaben werden vernichtet, und die Kaufkraft sinkt. Die besten liquiden Wertaufbewahrungsmittel, die vor Kaufkraftverlust anlässlich einer Währungsreform schützen, sind Gold und Silber.
Addiert man die investierten Vermögen in Aktien und Anleihen, ergibt sich ein Wert von zirka 140 Bio. $. Die Notenbanken verfügen weltweit gemäss eigenen Angaben über Goldreserven in der Höhe von 20 000 Tonnen oder 1 Bio. $. Einmal ganz abgesehen davon, dass dieses Gold der Bevölkerung bei Währungskrisen nicht zur Verfügung steht, veranschaulicht es doch, dass es aktuell ein offensichtliches Ungleichgewicht zwischen «Wert»-Papieren und dem Wert von Gold gibt.

Japan-Effekt
Falls sich die Lage in Japan nicht bald stabilisiert, könnte das einen erheblichen Einfluss auf das Finanzsystem haben. Man darf sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn Tokio starker radioaktiver Strahlung ausgesetzt wäre. Das Vertrauen in den Yen und in die japanische Wirtschaft würde sich in Luft auflösen, die Auswirkungen wären weltweit zu spüren. Die Ereignisse rund um die beschädigten Atomkraftwerke in Japan haben bewirkt, dass nun in fast allen Ländern die Atomenergie auf dem Prüfstand steht.
Die Forderung nach alternativer Energiegewinnung ist erneut eines der zentralen Themen. Die Aktienkurse von Windturbinen- und Solarzellenherstellern sind nach den Ereignissen in Japan hochgeschnellt. Silber wird im Bereich erneuerbarer Energien in grossem Stil verwendet – die Nachfrage dürfte auch aus diesem Grund steigen.
Das Angebotsdefizit, die steigende Investorennachfrage, mögliche Währungsreformen und die unsichere geopolitische Lage werden Gold und Silber schon bald exorbitante Preisniveaus erreichen lassen. Der Goldpreis dürfte noch dieses Jahr auf deutlich über 2000 $ pro Unze steigen. Silber nimmt schon bald die Marke von 50 $ in Angriff, um dann in den nächsten 24 Monaten auf mehr als 100 $ zu klettern. Das Preisverhältnis zwischen Gold und Silber dürfte in den nächsten Monaten auf 20 sinken. In fünf bis zehn Jahren wird sich der Silber- dem Goldpreis annähern.

Diesen Beitrag habe ich für die Finanz & Wirtschaft verfasst und ist am 26. März 2011 erschienen. Das “Original”-PDF-Dokument ist diesem Beitrag angehängt.

PDF: Gold und Silber – das beste Investment der nächsten zehn Jahre

Herzliche Grüsse
Oliver Disler Augentum Financial Services

Gold- und Silberpreis-Entwicklung

6. Juli 2010 3 Kommentare

Wie könnten sich der Gold- und Silberpreis in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln?

In der Regel ist die Periode von April/Mai bis etwa August/September nicht die Zeit, in welcher der Gold- und Silberpreis in den vergangenen Jahren angestiegen ist sondern meistens konsolidiert oder gar stark zurückgefallen ist.

Vor allem der Goldpreis hat sich trotz vieler Kursmanipulations-Attacken sehr gut gehalten. Weil es in den vergangenen Wochen endlich “offiziell” offensichtlich wurde, dass der Wirtschaftsaufschwung in den industrialisierten westlichen Ländern mehr Geschwätz und Propaganda war und dieser sich nicht im gewünschten Ausmass (wenn überhaupt) manifestieren wird, sind die Aktienkurse von ihren Jahreshöchst-Kursen rund 10% gefallen. Es macht auch die Runde, dass der Wachstums-Motor China eventuell ins stottern geraten könnte.

Da Silber irrtümlicherweise praktisch ausschliesslich in die Kategorie Industriemetalle eingeordnet wird, erstaunt es daher nicht, dass sich der Silberpreis in den letzten 12 Monaten nicht so gut entwickelt hat oder bei Korrekturen stärker fällt als der Goldpreis. Warum es aus meiner Sicht ein grosser Irrtum ist, Silber als Industriemetall einzustufen, dazu schreibe ich einen gesonderten Beitrag. Irrtümer führen nämlich zu falschen Prognosen und im Zusammenhang mit Silber zu einem viel zu tiefen Preis. Ironischerweise wird bald einmal die Tatsache, DASS Silber als INDUSTRIE-Metall eingestuft wird zu massiv höheren Preisen führen; ich weiss das klingt für den Moment unlogisch, aber wenn es um die Preisfindung/Festellung bei Gold- und Silber geht, dann kommt man mit logischem Denken sowieso nicht weit. Aber lesen Sie zu diesem Thema meinen nächsten Beitrag “Silber ist (k)ein Industriemetall”.

Aber wie entwickelt sich nun der Gold- und Silberpreis in den nächsten drei bis sechs Monaten. Um eine möglichst gute Prognose abzugeben muss man – wie ich eben gerade geschrieben habe – das logische Denken ausschalten. Denn es wäre doch logisch, dass wenn es eine ungebrochen hohe physische Güter-Nachfrage (nach Gold/Silber) gibt, dass der Preis steigen müsste. Vor allem, wenn das Gut nicht mehr in der nachgefragten Menge vorhanden ist (Gold/Silber), dann dürfte der Preis zumindest nicht stark fallen. Nun der Preis ist ja auch gestiegen, aber eventuell doch nicht so stark wie das hätte sein sollen.

Um eine gute Gold- und Silberpreis-Prognose abgeben zu können reicht es nicht, isoliert den Gold- und Silbermarkt zu analysieren. Man kommt nicht darum herum, sich eine starke Meinung über die weitere Entwicklung der Aktienmärkte zu bilden. Das klingt nun unlogisch, ist aber so! Die Kräfte/Institutionen/Interessensgruppen werden es nämlich nicht zulassen, dass die Aktienmärkte zum Beispiel 30% in 3 Monaten fallen und nur weil ein paar verunsicherte, intelligente und vorausdenkende Investoren massiv in physisch Gold und Silber investieren, diesen auf aktuellen Kursniveaus tolerieren oder gar steigen lassen.

Die Aktienmärkte werden in den kommenden 6 Monaten um mindestens 30% einbrechen! Die Gründe dafür sind die folgenden:

- Der Aufschwung in der westlichen Welt wird sich nicht manifestieren. Die Gründe dafür sind die generelle Verunsicherung über die weitere Entwicklung der Wirtschaftslage, Jobsicherheit und damit verbunden wird die Konsumlust stark in Grenzen gehalten.

- Die Banken wurden zwar in den letzten 18 Monaten mit ohne Ende viel Liquidität ausgestattet, gerettet, aber all das bringt nichts, wenn diese Liquidität nicht weitergegeben wird. Auch gibt es Zeichen, dass gewissen Banken (zumindest im EURO-Raum) noch mehr Liquidität zufliessen werden muss; aber dazu erfahren wir vielleicht mehr nach der Bekanntgabe der Stresstest-Resultate Ende Juli.

- Diese Stresstest-Resultate werden dafür sorgen, dass bis Ende Juli keine grösseren Kursavancen an den Aktienbörsen stattfinden werden. Eher sollte man davon ausgehen, dass diese Thematik die Aktienkurse belasten wird.

- Der EURO ist in den letzten Tagen ein bisschen aus der Schusslinie geraten. Ich finde hierbei zu Recht, ABER trotzdem wird diese Thematik schon sehr bald wieder für Schlagzeilen sorgen. Die Herabstufung der Bonität Spanien’s ist noch nicht vom Tisch und ein EURO-Ausstieg (sprich eine offizielle und partielle Insolvenz-Erklärung) Griechenlands würde mich nicht überraschen.

- Es stottert unterdessen der Wirtschafts-Motor “China” und eine temporäre Wachstums-Abkühlung überraschte nicht. Zwar streiten die Geister ob zum Beispiel der chinesische Immobilien-Markt bereits Überhitzungs-Erscheinungen hat oder nicht, aber auf jeden Fall wird versucht die explosive Preisentwicklung in diesem Sektor einzudämmen. Sollte bei diesen staatlich verordneten Versuchen über’s Ziel geschossen, könnte das doch schneller als gedacht die Blase zum platzen bringen. Auch “underperformed” der chinesische Aktienmarkt seit einer Weile und dass aus diesem Land in den nächsten Monaten positive Impulse für die Aktienmärkte weltweit ausgestrahlt werden ist fraglich.

- Das Mainstream-Medien-Thema Nr. 1 ist noch diese Woche Fussball-WM. Ab nächster Woche dürfte dann für kurze Zeit die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und die beabsichtigten diletantischen Versuche das Loch zu stopfen sein.

- Danach oder wenn entschieden wurde, dass nun die Mainstream-Medien auch offizielle darüber berichten dürfen (sprich das Fussvolk muss nun ins Bild gesetzt werden), wird dann ein Iran-Konflikt oder wohl eher der Iran in einen Krieg verwickelt. Da dieses Thema in den Massen-Medien noch nicht verarbeitet wurde und entsprechend auch noch nicht in den Aktienkursen oder dem Erdölpreis wirklich eskomptiert ist, dürften die Aktien dann spätestens ab Ende Juli massiv unter Druck geraten und der Erdölpreis erneut über US Dollar 100 ansteigen. Nur weil weder in ARD, ZDF, SF1, der FAZ oder in der NZZ noch nicht über die Verschiebung einer gigantischen Armada israelischer und amerikanischer Kriegsschiffen durch den Suezkanal und der Stationierung von israelischen Bombern und Kampfflugzeugen auf saudiarabischem Territorium!!!! geschrieben und berichtet wird, heisst das noch lange nicht, dass die Vorbereitungen schon bald abgeschlossen sind.

- Ich bin zwar kein Militärexperte, aber doch möchte ich einen kleinen Unterschied zwischen dem Irak und Iran hervorheben. Iran IST über beide Zähne bewaffnet und geniesst den Rückhalt von China. Die guten Waffen stammen aus Russland, aber der wichtigste Unterschied zwischen Irak und Iran ist, dass das Territorium an die Strasse von Hormuz grenzt. Und wenn auch die Israelis und Amis nach drei Tagen Krieg gegen den Iran verkünden werden, dass dieser gewonnen sei, dann dürfte in absehbarer Zukunft die Ölversorgung aus dieser Region ins stottern geraten.

Leser stellen sich nun die Frage warum dieser Krieg. Eigentlich wie immer in der Vergangenheit: Wenn der kaputte Wirtschaftsmotor “Amerika” gar nicht mehr will, dann gibt es eben Krieg. Das war in der Vergangenheit fast ausschliesslich immer so.

Ich gehe also davon aus, dass die Aktienkurse aus den genannten Gründen in kommenden 6 Monaten um mindestens 30% fallen werden. In Zahlen ausgedrückt sollte also der DAX auf 4’000 und der S&P500 auf 666 Punkte oder tiefer fallen. Ich wäre auch gar nicht überrascht, wenn die Tiefstkurse aus dem Jahre 2009 nochmals unterboten würden. Solche Kursrückschläge dürfen natürlich auch nicht spurlos am Gold oder Silber vorbeigehen.

ABER: und ich mache hiermit nochmals eine sehr gewagte Aussage. Es kann gut sein, dass bei solchen Kursrückgängen der Goldpreis bis Ende September 2010 auf fast USD 1’000 und der Silberpreis gar unter USD 12 zurückfällt. Das sind meine persönlichen “worst-case-Szenarien” für Gold und Silber. Aber wie das mit diesen Preisprognosen so ist, handelt es sich hierbei um Papiergold-und-Silberpreise und was im Monat September eine physische Unze Gold oder Silber in EURO oder Schweizer Franken kostet ist eine andere Sache. Aber nun zur gewagten Aussage (nein es war nicht die Kursprognose). Ich erwarte nach diesem und wahrscheinlich letzten heftigen Kursrückgang bei Gold und Silber, dass die Gold-Kartell-Banken im Speziellen die JP Morgan während diesem Kursrückgang ihre Shortpositionen FÜR IMMER auflösen werden! Es ist meiner Ansicht nach die ALLERLETZTE Möglichkeit und bin mir ziemlich sicher, dass diese Order von der FED erteilt wurde und im Gold-Kartell bereits beschlossene Sache ist.

Der Grund dafür ist die globale exorbitante physische Nachfrage, welche unterdessen so stark, konstant und hoch ist, dass das Gold-Kartell nur noch für wenige Minuten und Stunden den Gold- und Silberpreis nach-unten-manipulieren kann. Ich glaube auch, dass auf Sicht von einem Jahr die Tage der FED gezählt sind!

Auch wissen die Banken, dass es diesen Herbst und nächstes Jahr zu “Lehman Brothers” II und III kommen wird und dann endgültig ins physische Gold und Silber geflüchtet wird. Also. Man weiss was kommt, hat selbst nicht mehr genügend physische Munition um dagegezuhalten, der Leverage/Hebel zwischen Papiergold/physischGold beträgt eh schon 100:1…Darum.

Der Goldpreis dürfte in den kommenden 2 Monaten in die Region von US Dollar 1’000 bis 1’100 fallen und der Silberpreis auf US Dollar 12 bis 15. Bis Ende Jahr erholen sich beide edlen Metalle zwischen 50 und 100% von den Tiefstkursen im August/September 2010. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse
oliver disler augentum fs

Silberpreis: Ein edler Vulkan vor dem Ausbruch!

6. Mai 2010 5 Kommentare

Der Silberpreis musste diese Woche von US Dollar 18.90 bis auf knapp 17 einbrechen. JP Morgan wollte es so wollen müssen. JP Morgan ist viele hundert Millionen Unzen Silber short! Keiner weiss genau zu welchem Preis und JP Morgan ist auch der Hauptakteur innerhalb des Gold-Kartells. Nach verschiedenen und bis dato halboffiziellen Schätzungen ist JP Morgan zwischen 500 Millionen und 1.5 Milliarden Silber short. JP Morgan war zusammen mit Goldman Sachs im Oktober 2009 etwas mehr als 50 Millionen Unzen Gold short.
Mit anderen Worten sind diese beiden Institute seit mehreren Jahren äusserst aktiv in der Preismanipulation von Gold und Silber. Die Finanzmarktaufsichtsbehörden SEC (Securities Exchange Commission http://www.sec.gov/) – also die deutsche Bafin und die CFTC (US Commodity Futures Trading Commission – http://www.cftc.gov/) haben aus diversen Gründen JP Morgan und Goldman Sachs gewähren, rumwurschteln und den Gold- und Silberpreis runtermanipulieren lassen.

Die wirklichen Gründe dafür sind wahrscheinlich “Nationale Interessen und “Sicherheit”"! Aber um eine sehr lange Geschichte kurz zu erzählen. Die wirklichen Kriminellen, die Talibans der Finanzindustrie, das sind JP Morgan und Goldman Sachs! Diese beiden Institute sind der allerletzte Abschaum, die Krebsgeschwüre der Finanzindustrie! Das klingt jetzt ein bisschen hart und ich relativere, denn hinter diesen beiden Institutionen stehen die Interessen der FED, der Rothschilds, der Rockefellers, der JP Morgans, der Warburgs, und noch ein paar anderer sehr einflussreicher und überdimensional ultramässig sehr vermögender Familien! Das Vermögen dieser uralten Familien zusammengezählt übersteigt dasjenige vom Bill Gates um mindestens 1000 Mal (das gehört eigentlich schon in die Kategorie das X-te Weltwunder)! Dieses Weltwunder-Vermögen wird wahrscheinlich nur noch durch  dasjenige des “Jesuiten-Orders” (sprich Vatikan) übertroffen – oder haben sie sich schon einmal überlegt, wohin die ganzen Kirchensteuern der letzten 2’000 Jahren hingeflossen sind?

Das sind auch diese Familien, welche sich schon seit Jahrhunderten bekämpfen und und oder entscheiden wann wo welcher Krieg ausbricht. Leider steht das die Tage noch nicht in der Mainstream-Presse geschrieben, denn diese Familien kontrollieren natürlich auch diese. Es scheint ganz so, dass sich aber diese Familien unterdessen einig sind, dass das Finanzsystem global an die Wand fahren soll. Denn schliesslich möchte man im 21. Jahrhundert noch grösseres erreichen. Die totalitäre Kontrolle und dazu benötigt man 1. eine Weltregierung und 2. eine Welteinheits-Währung!
Die ganze Griechenland-Geschichte ist eine gleichso inszenierte Geschichte, wie die 9/11-Story; eine künstlich herbeigeführte! Die Griechenland-Story ist “per Zufall” genau in dem Moment aufgebauscht worden, als der Dollar im November 2009 abzustürzen drohte! Seltsam oder nicht? Dass Griechenland schon seit dem Jahr 2002 nichts im EURO “verloren” hat sowie auch Portugal, Spanien und auch Italien, das wusste jeder mittelbelichtete Volkswirt! Und jetzt das grosse, ganz grosse Geschrei! Ich sage dazu nur lächerlich und inszeniert! PER ZUFALL sind ja auch sämtliche Rating-Agenturen in anglosäxischen Ländern verankert…hmmm schon wieder Zufall! Einige Leser denken auch immer jetzt noch, dass sei Verschwörungs-Theorie aber leider ist es die Wahrheit. Aber eigentlich alles egal, darüber wird in den nächsten Monaten sicherlich auch in den Mainstream-Medien berichtet.

Aber zurück zum Silber:

Die SEC und CFTC schauen weg, weil in diesen beiden Institutionen überdurchschnittlich viele ex-JP Morgan und Goldman Sachs “Top”-Leute sitzen. Ende März hat die CFTC ein öffentliches “hearing” zu den Vorwürfen der Marktmanipulation im Edelmetallbereich “veranstaltet”. Resultate hat diese Anhörung bis heute keine geliefert, keine wirkliche Überrraschung.

Unterdessen sieht sich aber zumindest JP Morgan mit einer bei einem US-Gericht eingereichten Klage konfrontiert. Und das könnte tatsächlich “unschöne” Tatsachen ans Tageslicht oder in die Mainstream-Medien bringen.

Aber JP Morgan hin oder her; Tatsache ist, dass der Goldpreis auch in US Dollar bald neue Höchstkurse verzeichnen wird, sprich über US Dollar 1226 ansteigt. Der Silberpreis hinkt zur Zeit sehr atypisch hinter der “bullishen” Goldpreis-Entwicklung hinterher. Aber ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass der Silberpreis schon des öfteren ein paar Wochen nach einem stark steigenden Goldpreis durchgestartet ist. Es gab in den letzten Jahren schon Tage, da vermochte der Silberpreis innerhalb von 24 Stunden um über US Dollar 3 zulegen. Genau solche Zeiten stehen wieder kurz bevor. Bei dem aktuellen Umfeld, in welchem Silbermünzen schon in verschiedenen europäischen Ländern zur Mangelware werden, ist es nur noch eine Frage von Tagen oder Wochen, dass der Silberpreis in US Dollar und definitiv in EURO neue 30-Jahreshöchstkurse verzeichnen wird. Auf ein All-Time-High (ATH) in US Dollar (>US Dollar 50) müssen sich Silber-Bulllen wohl noch 6-12 Monate lang gedulden. Die Frage ob Silber über US Dollar 50 steigt ist nicht ob, sondern wann!

Freundliche Grüsse
oliver disler augentum fs

Wertpapiere verkaufen – Konto “plündern”!

4. Mai 2010 4 Kommentare

An den Finanzmärkten geht es schon seit geraumer Zeit nicht mehr richtig zu und her! Unterdessen werden sämtliche wichtigen “Asset classes” massivst manipuliert! Im Zusammenhang mit der EURO-Krise wird es immer offensichtlicher, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der EURO komplett einbricht und damit auch der EURO-Anleihen-Markt.

Die EURO-Anleihen-Blase ist die nächste, welche platzen wird und das wird natürlich nicht spurlos an den Aktienmärkten vorbeigehen. Darum:

1. Sämtliche Wertpapiere verkaufen.
2. Falls möglich: Lebensversicherungen auflösen
3. Mit den Erlösen physisch Gold & Silber kaufen

Warum? Heute fallen der EURO und die Aktienmärkte. Das ist erst der Anfang. Heute wird auch Gold und Silber vom Goldkartell massivst runtermanipuliert! Es sähe nämlich ziemlich “doof” aus, wenn heute der Goldpreis auf dem heute erreichten Jahreshöchst verharrt hätte. Tatsache ist, dass unterdessen in vielen europäischen Ländern physisch Gold und Silber ausgeht und die Schlangen vor den wenigen Numismatik-Schaltern immer länger werden. Ich kriege unterdessen auch jeden Tag immer mehr Anrufe von verunsicherten Anlegern; hauptsächlich aus Deutschland!

Es macht auch immer mehr die Botschaft die Runde, das Deutschland schon sehr bald aus dem EURO aussteigt und wieder die D-Mark einführt! Nach diesem Schritt wird der Gold- und Silberpreis nicht mehr zu halten sein!

Das Vertrauen ist weg und jetzt wird in den nächsten Wochen noch ein bisschen rumgelogen und betrogen! Damit das traurige unnütze Gebahren des Goldkartells (Goldman Sachs, JP Morgan, HSBC, CITI, Deutsche Bank etc.) ein Ende findet, rufe ich dazu auf, dass jeder Kunde seine Wertpapiere verkauft das Bargeld bezieht und möglichst viel Gold und Silber damit kauft. Auf Neudeutsch heisst das “Bankrun” und ist der Albtraum jeder Bank. Machen Sie mit und bitte weitererzählen, denn es gibt soviele Menschen, die haben überhaupt keine Ahnung!

Freundliche Grüsse
oliver disler augentum fs

Achtung Gold-Kartell “in action”!

12. April 2010 6 Kommentare

Das Gold-Kartell ist heute wieder voll in Aktion! Aktien, EURO leicht im plus und der Goldpreis “wollte” zwar auch steigen, aber muss wieder einmal abgestraft werden. Logisch wie sähe das denn auch aus? DIE GROSSE GRIECHENLAND-RETTUNG und der Goldpreis steigt, was denkt da wohl der “Bürger von der Strasse”?

Heute wäre also der Tag gewesen, da hätte der EURO durch die “Decke schiessen sollen”! Nun ja, für ein paar Stunden hat der das auch gemacht immerhin von 1.35 bis auf knapp 1.37). Aber schnell sind im europäischen Handel Zweifel aufgekommen und er bröckelte wieder unter 1.36 ab. Warum?

Die grossangekündigte, versprochene Griechenland-Rettung waren wie schon oft ein paar “nette” Worte, ein noch netterer “bescheidener” Betrag von “nur” 30 Milliarden und Deutschland hätte dann davon “nur” ein paar “Milliärdchen” zu schultern, also alles “o.k.” und natürlich hat sich die europäische, politische Führung Entschlossenheit und Einstimmigkeit propagiert.

Natürlich ist es zum wiederholten Male eine grosse Lüge wie damals vor zwei Jahren, als Angela Merkel die deutschen Bürger bezüglich Hypo Real Estate (HRE) angelogen hat. Die Worte waren “20 Milliarden – nur Bürgschaften – dem Steuerzahler entsteht kein Schaden – man würde sogar daran verdienen!” Und heute ist die HRE ein Fass ohne Boden und keiner weiss mehr genau, was da wirklich genau die “Ausstände” sind.

Aber scheinbar glaubt das zum Glück kaum noch jemand und bei Handelsbeginn in Asien wollte oder sollte der Goldpreis die “Hürde” von US Dollar 1’170 überwinden. Aber das durfte Gold natürlich, steigen meine ich. Die “chart-technisch” wichtige Marke wurde vom Gold-Kartell den ganzen Tag erfolgreich “verteidigt”. Und weil Gold ja sowas von schlecht und sowieso nur das Lieblings-Investment von diesen ganzen Systemkritikern ist, musste es heute wieder büssen und MUSSTE fallen! Ach wie sähe das auch aus: Die heilvolle Rettung von Griechenland und der Goldpreis steigt! Also, das geht natürlich gar nicht.

Aber eben wir bleiben angepasst und schauen zu wie die so hoch gepriesenen Finanzsystem relevanten Bank weiterhin die Finanzmärkte und natürlich im speziellen die Edelmetall-Märkte MANIPULIEREN!

Die Deutsche Bank gehört ebenfalls zum Gold-Kartell! Darum sei geraten: Jeder smarte Anleger soll seine Spar-Einlagen bei der Deutschen Bank auflösen und unmittelbar in physisch Gold und Silber anlegen. Abgesehen von allem ist die Deutsche Bank nach der “HRE” die zweite – übrigens system-relevante – noch viel grössere Auffangs-Gesellschaft. Eine Zeit lang war da doch einmal die “bad-Bank”-Diskussion in Deutschland. Die Deutsche Bank ist eine “bad bank”. Fazit: Deutsche Bank Aktien verkaufen, Konto und Wertpapier-Portfolios, Lebens-Versicherungen, Fonds von DWS verkaufen und auflösen und in physisch Gold investieren.

Das gilt übrigens auch für Kunden von JP Morgan, Goldman Sachs, CITI, HSBC und UBS. Das ist kein Aufruf zu einem “bank run” aber hoffentlich machen diese paar Worte zumindest im deutschen Sprachraum “die Runde” und die genannten Institute werden endlich einmal für ihr ultra-arrogantes Verhalten abgestraft! Natürlich werden diese Worte auch noch in andere Sprachen übersetzt, damit möglichst viele Bürger von der Strasse erfahren, was “hier” gespielt wird und wie kein Tag vergeht, dass nicht irgendeine grössere Massenmanipulation oder grossangelegte “Volks-Verarschung” stattfindet!

An alle Leser & Edelmetall-Investoren:

Es kommt nun möglicherweise eine Zeit, da versucht das Gold-Kartell den Goldpreis unter irgendwelchen Vorwänden oder mit unlogischen Begründungen, ganz einfach grundlos oder weil diese Banken damit beauftragt sind, NOCHMALS MASSIV nach unten zu manipulieren. Die allerbeste Gegenmethode ist, sämtliche Sparguthaben, Lebensversicherungen (und eigentlich egal bei welcher Bank – aber sicher bei den genannten) aufzulösen und physisch Gold und Silber zu kaufen. Es dauert nicht mehr sehr lange, dann gibt es nicht mehr genügend physisch Gold- und Silber! Davon erfahren Anleger erst, wenn es soweit ist!

Freundliche Grüsse

Oliver Disler

augentum fs

Audio with Peter Schiff: COMEX can easily go bankrupt

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