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Artikel getaggt mit ‘Gold’

US(D): Der Kollaps ist (r)eine mathematische aber auch sichere Sache

Wendezeit

An den Finanzmärkten ist diese Woche “Wendezeit”. Man könnte es auch “DIE Woche der Entscheidung” nennen. DOW, DAX, EURO, GOLD und Co. befinden sich allesamt verhältnismässig nahe bei wichtigen technischen Unterstützungsmarken.

EUR/USD
So näherte sich zum Beispiel der EUR/USD-Wechselkurs letzten Freitag “gefährlich” dem sehr wichtigen Unterstützungsbereich von 1.3980-1.4030! Ein Abrutschen unter diese Zone per Wochenschluss hätte wohl zur Folge, dass der EUR/USD unter Druck geraten könnte und damit die Aufwärtsbewegung seit Juni 2010 deutlich relativiert würde. Fällt der EUR/USD auf “seiner Reise Richtung Süden” unter 1.34, dann muss damit gerechnet werden, dass gar nochmals die alten Tiefstkurse (bei 1.18) getestet werden.
Vielleicht denken Sie nun “Blödsinn!” und das tue ich grundsätzlich auch. Noch vor ziemlich genau zwei Wochen handelte der EURO zum US Dollar knapp unter 1.50 und für viele Marktteilnehmer war klar, jetzt kommt bald der Sprung über diese psychologisch wichtige Hürde! Denkste, es folgte im Getöse der “abstürzenden” Rohstoffpreise auch eine doch ziemlich stramme Korrektur im EUR/USD. Noch ist beim EURO aus charttechnischer Betrachtungsweise “alles in Ordnung”! Es verträgt aber keine “schlechten” News bezüglich der “sanften Sanierung” des Griechenland-Schuldenberges oder sonst irgendetwas aus der “PIIGS-Welt”!
DSK-Trieb oder CIA-Hieb?
Ob es nun Zufall ist, dass der IWF-Boss Dominique Strauss-Kahn “DSK” ausgerechnet vor den wichtigen Diskussionen mit den Griechen, Portugiesen und Co. die Kontrolle über seinen Trieb verliert….hmmm ich mag da nicht so richtig daran glauben! Wer sich ein Zimmer für 3’000 US Dollar leistet, der hat auch sicher noch das nötige “Trinkgeld” für eine Nutte! Aus meiner Sicht ist das wieder einmal eine brilliant inszenierte Geschichte vom CIA oder gar NSA. Ich bin überhaupt kein Freund von DSK, schliesslich ist es auch eines der “erleuchteten” NWO-Männchen. Aber DSK war eben einer, der sich eindeutig PRO-”Griechenland-Rettung” einsetzte. Das wollen aus meiner Sicht Geithner, “die Bonsai-Gärtner” und Goldman Sachs und Co. verhindern, denn wie schon einige Male geschrieben, geht es aktuell gar nicht mehr wirklich um die Sache oder darum wie es den Anschein macht. ES GEHT BEI VIELEN DINGEN UM DIE RETTUNG DES US DOLLAR’s! Dabei werden die Geithner & Co. vor nichts zurückschrecken um den EURO weiter zu destablisieren.
DOW & DAX
Nun wie es mit dem “DSK” auch sei, zurück zu den Märkten. Auch DOW & DAX loten aktuell die unteren und wichtigen Chartpunkte aus. Beim DAX liegen erste wichtige Unterstützungslinien bei 7’180 und 7’280. Diese scheinen aktuell noch zu halten. Eine sehr wichtige Linie verläuft bei rund 7’000 Punkten. Beim DOW sieht es sehr ähnlich aus, dieser hat bei 12’400 eine leichte Unterstützung, sollte aber auch keinen Fall längere Zeit unter 12’000 Punkte abdriften. Wohl wird auch über die Aktienmärkte inflationiert, sprich das viele Anlagegeld sucht aktuell eher den Weg in die Aktien als Staatsanleihen, aber sollte sich das eh schon leicht zu optimistisch dargestellte globale Wirtschaftswachstum “wider erwarten” merklich abkühlen, dann kann das durchaus auch mal zu deutlich sinkenden Kursen führen. Also beim DAX die 7’000 und beim DOW 12’000 Punkte im Auge behalten.
GOLD UND SILBER
Gold und vor allem Silber hat es in den vergangenen zwei Wochen arg durchgeschüttelt. Leicht tiefere Kurse mögen in den nächsten Wochen durchaus noch verzeichnet werden. Gold dürfte aber an einem wirklich schlechten Tag nicht tiefer als 1’400 fallen und bei Silber sind im allerschlimmsten Falle nochmals US Dollar 26-29.5 das “höchste der Gefühle”, vor allem für die Leutchen, welche immer noch mit physischen Käufen zugewartet haben.
DAS MAXIMALE JAHRES-DOWNSIDE BEI GOLD: US DOLLAR 2’000 UND DASJENIGE BEI SILBER LIEGT IMMER NOCH BEI 100 US DOLLAR!!

Der Mai ist bald vorbei und ob die alte Börsenregel “Sell in May and go away!” dieses Jahr aufgeht, wird sich in den nächsten Tagen erst noch weisen. Natürlich gilt diese Regel NICHT für Gold und Silber, den diese beiden edlen Metalle haben unterdessen das ganze Jahr Hochsaison! Ich glaube jedoch, dass es auf jeden Fall ein sehr heisser Sommer wird, zumindest an den Finanzmärkten!

Herzliche Grüsse
Oliver Disler Augentum Financial Services
(Mindestens mein Freund Marc Gugerli versteht hier, was ich damit meine!)

Gold und Silbe

Ein sehr guter Kommentar (von “MEDIC”)

12. April 2011 1 Kommentar

“MEDIC” ist ein aktiver Leser meiner Beiträge auf augentumfs.com und kommentiert diese regelmässig mit sehr wertvollen Gedankengängen. Der untenstehende Kommentar von “MEDIC” bezieht sich auf den Beitrag “Gold und Silber – das beste Investment der nächsten zehn Jahre”.

Freundliche Grüsse
Oli Disler Augentum Financial Services

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Hallo Oli,

ich verfolge das Thema jetzt auch geraume Zeit und ich halte von irgendwelchen Langzeitprognosen einfach nicht viel, denn die Lage auf diesem Planeten ist einfach aktuell finanzpolitisch nicht vorhersehbar – bis vielleicht auf die Überschuldung. Das Thema ‘Schulden’ ist zudem ein (noch) rein virtuelles Spiel. So lange Deutschland genug Kreditwürdigkeit über die Renten, Einlagen und Sparguthaben seiner Bürger hat, so lange wird es auch den Euro geben und die Südschiene vor dem Zusammenbruch bewahrt. Ohne Euro wäre der Zusammenbruch noch wesentlich schneller. Zu sehen aktuell an England. Und kein Politiker will sich den Schuh des ‘Wahrheitsapostels’ so schnell in Deutschland anziehen. D.h. wir machen weiter wie bisher. Es liegt einzig und alleine an UNS, wann wir dem Geldsystem via Vertrauensentzug den Laufpass geben. Erst jetzt wurden z.B. Kredite aus dem 1. Weltkrieg zurückgezahlt. Die Flucht in Sachwerte hat bei den gebildeteren Bevölkerungsschichten bereits eingesetzt.

Der Doller wird aktuell – mal wieder – durch Kriegshandlungen und Waffenhandel
gestützt. (Ausrüsten der Rebellen gegen Gold?) Denn die Ablenkung von der Staatsanleihenflucht ist im vollen Gange.

Sollte es im Zuge einer geplanten Systemumstellung der Währungen kommen, selbst dann wäre ein Verbot von EMs nicht durchsetzbar. Der Run auf ‘verbotenes’ Metall wäre dann nicht zu bändigen und würde zusätzlich zu einer massiven Verknappung führen, jedoch nur zum Vorteil der Eliten, da der gemeine Bürger vom Kauf abgehalten würde. Ein Argument also wieder für ein mögliches Verbot.

Man wird uns via Naturkatastrophe oder anderen s.g. „Black Swan Events“ wie Japan die Notwendigkeit einer westlichen Gemeinschaftswährung nahelegen. Wir werden wohl wie immer in der Geschichte zwischen zwei Übeln entscheiden dürfen – wobei die Entscheidungen zu den Auswegen aus den dann bereits geschaffenen Tatsachen bereits geplant wurden.

Doch bis es soweit ist, werden Meldungen zu Zahlenspielen zum Sozialabbau, Staatschulden und angebliches Wirtschaftswachstum weiter die Runde machen. Erst wenn das Volk beginnt den Braten zu riechen, erst dann werden Veränderungen real oder gestoppt. Doch ich bezweifle sehr, dass dies rechtzeitig vor dem geplanten Supergau der Finanzmärkte passieren wird. Es könnte also in Zukunft von wesentlicher Bedeutung für einen unabhängigen Staat werden, wie viele Goldreserven zum ‘Stichtag’ im Keller liegen.

Unsere jetzt noch in der Verantwortung befindlichen Politiker entziehen sich bereits in Scharen dieser via Rücktritte. Köhler, Koch, Gutenberg, Westerwelle etc.
Der Wechsel zu Rot-Grün wird 2012 vollzogen und die Verantwortung der alten Regierung in die Schuhe geschoben, die dann aber leider nicht mehr verantwortlich ist.

Natürlich kann man jetzt sagen, dass diese Tatsachen zu weiter steigenden Dollarkursen bei EMs führen werden. Doch noch mal, es spielt wahrlich keine Rolle
welche Kurse bei Gold und Silber gehandelt werden. Denn der Dollarkurs zeigt leider nur zu eindrucksvoll wie schnell die inflationäre Wirkung der Geldschwemme durch die FED und EU um sich greift. Da die Kraufkraft des Euro einzig mit dem Wohl des Dollars einhergeht, ist der Wechselkursanstieg aktuell nur Augenwischerei und suggeriert einen starken Euro.

Es wird im Ernstfall keine finanzielle Massenrettung der Bevölkerung geben.
Was also tun? Ob physische Edelmetalle, Ackerland, Häuser, Unternehmensanteile oder Grundbesitz die Rettung bedeuten, muss jeder für sich selbt entscheiden.

Jedoch rate ich dringend davon ab EMs nur auf Grund von irgendwelchen Prognosen zu kaufen und darauf zu hoffen, dass es auch tatsächlich so kommen wird. Die EM-Märkte unterliegen keinem freien Handel mehr. Sie sind manipuliert bis zum Anschlag und die Manipulatoren sind die größten Bankhäuser dieser Welt. An der Stelle sollte man sich also von der Illusion einer marktbedingen Gerechtigkeit frei machen. Diese existiert nicht.

Insbesondere die Geschichte von Gold hat uns immer wieder gelehrt, dass Kurse nicht vorhersehbar sind, wohl aber finanzieller Retter in der Not sein kann.

Informiert Euch, macht Euch schlau, hinterfragt und ganz wichtig: Zieht für Euch eigene Schlüsse und übernehmt nicht einfach die anderer.

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Gold und Silber – Das beste Investment der nächsten zehn Jahre

3. April 2011 12 Kommentare

Nachfrage der Investoren nach physischem Edelmetall ist ungebrochen hoch – Der Silberpreis wird sich dem Goldpreis annähern.

Gold und Silber sind in den vergangenen zwölf Monaten erneut deutlich teurer geworden. Der Goldpreis hat über 30% zugelegt, und der Silberpreis hat sich mehr als verdoppelt. Ein Ende des positiven Trends ist noch nicht absehbar, und beide Metalle werden in den kommenden Monaten noch massiv an Wert zulegen. Die Triebfedern für die erwarteten Kursavancen sind jedoch nicht dieselben. Gold ist bei Anlegern als klassisches Anlageinstrument in der Regel immer noch beliebter als Silber, unter anderem, weil auf Gold keine Mehrwertsteuern zu entrichten sind. Vergleicht man aber die Performance von Gold und Silber über die letzten zehn Jahre, so schneidet das weisse Metall deutlich besser ab. Der Goldpreis kletterte zwar stolze 300%, aber Silber verteuerte sich um 700%. Der Grund für die unterschiedliche Wertsteigerung liegt im Verwendungszweck.
In der Geschichte der Menschheit wurden bisher rund 5,5 Mrd. Unzen Gold gefördert und zu Schmuck, Barren und Münzen verarbeitet. Nur ein kleiner Teil davon wurde industriell verarbeitet, und mehr als 95% des Goldes sind noch relativ frei verfügbar und werden gehortet. Bei Silber ist ziemlich genau das Gegenteil der Fall: Zwar wurden in den letzten 8000 Jahren rund 46 Mrd. Unzen aus der Erdkruste geholt, davon wurden jedoch über 95% für industrielle Zwecke verbraucht. Die restlichen 5% teilen sich auf Silberbesteck, Schmuck sowie Barren und Münzen auf.

Angespannt
Pro Jahr werden rund 80 Mio. Unzen Gold neu gefördert – die Nachfrage beträgt rund 130 Mio. Die Differenz wird durch Recycling und Notenbankengold gedeckt. Die Angebotslücke von aktuell 50 Mio. wird in den kommenden fünf Jahren auf mehr als 100 Mio. Unzen steigen, da einerseits die Nachfrage weiter zunimmt und anderseits die geförderte Menge auf 50 bis 60 Mio. Unzen abnimmt. Das steigende Angebotsdefizit kann nur über einen deutlich höheren Goldpreis ausgeglichen werden.
In Silber ist die Situation noch prekärer. Die Nachfrage liegt um 930 Mio. Unzen pro Jahr, aber es werden nur rund 730 Mio. neu gefördert. Im Unterschied zu Gold gibt es in Silber keine nennenswerten Reserven mehr. Letztes Jahr wurden von der Industrie mehr als 600 Mio. Unzen verbraucht, und die Investorennachfrage hat die Schwelle von 300 Mio. überschritten. Noch vor fünf Jahren lag die Nachfrage der Anleger unter 50 Mio. Unzen. Sollte sie künftig in gleichem oder noch höherem Tempo zunehmen, könnte der Industrie bald das nötige Silber für Flachbildschirme, iPhones, Elektromobile und weitere industrielle Anwendungen fehlen. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es eher zu einem Silberverbot kommt, als dass Regierungen und Notenbanken Gold verbieten oder gar konfiszieren. Die angespannte Angebots- und Nachfragesituation ist für beide Metalle praktisch eine Garantie für weitere Kurssteigerungen.

Gold vs. Papier
Ein wichtiger Grund für die zunehmende Nachfrage nach physischem Gold und Silber liegt in der zügellosen Schuldenpolitik westlicher Industrienationen. Das ist ein eindeutiger Vorbote für Währungsreformen nicht nur im Euroraum. Auch die Vereinigten Staaten werden früher oder später damit konfrontiert werden. Bei Währungsreformen wird das Geld entwertet, Sparguthaben werden vernichtet, und die Kaufkraft sinkt. Die besten liquiden Wertaufbewahrungsmittel, die vor Kaufkraftverlust anlässlich einer Währungsreform schützen, sind Gold und Silber.
Addiert man die investierten Vermögen in Aktien und Anleihen, ergibt sich ein Wert von zirka 140 Bio. $. Die Notenbanken verfügen weltweit gemäss eigenen Angaben über Goldreserven in der Höhe von 20 000 Tonnen oder 1 Bio. $. Einmal ganz abgesehen davon, dass dieses Gold der Bevölkerung bei Währungskrisen nicht zur Verfügung steht, veranschaulicht es doch, dass es aktuell ein offensichtliches Ungleichgewicht zwischen «Wert»-Papieren und dem Wert von Gold gibt.

Japan-Effekt
Falls sich die Lage in Japan nicht bald stabilisiert, könnte das einen erheblichen Einfluss auf das Finanzsystem haben. Man darf sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn Tokio starker radioaktiver Strahlung ausgesetzt wäre. Das Vertrauen in den Yen und in die japanische Wirtschaft würde sich in Luft auflösen, die Auswirkungen wären weltweit zu spüren. Die Ereignisse rund um die beschädigten Atomkraftwerke in Japan haben bewirkt, dass nun in fast allen Ländern die Atomenergie auf dem Prüfstand steht.
Die Forderung nach alternativer Energiegewinnung ist erneut eines der zentralen Themen. Die Aktienkurse von Windturbinen- und Solarzellenherstellern sind nach den Ereignissen in Japan hochgeschnellt. Silber wird im Bereich erneuerbarer Energien in grossem Stil verwendet – die Nachfrage dürfte auch aus diesem Grund steigen.
Das Angebotsdefizit, die steigende Investorennachfrage, mögliche Währungsreformen und die unsichere geopolitische Lage werden Gold und Silber schon bald exorbitante Preisniveaus erreichen lassen. Der Goldpreis dürfte noch dieses Jahr auf deutlich über 2000 $ pro Unze steigen. Silber nimmt schon bald die Marke von 50 $ in Angriff, um dann in den nächsten 24 Monaten auf mehr als 100 $ zu klettern. Das Preisverhältnis zwischen Gold und Silber dürfte in den nächsten Monaten auf 20 sinken. In fünf bis zehn Jahren wird sich der Silber- dem Goldpreis annähern.

Diesen Beitrag habe ich für die Finanz & Wirtschaft verfasst und ist am 26. März 2011 erschienen. Das “Original”-PDF-Dokument ist diesem Beitrag angehängt.

PDF: Gold und Silber – das beste Investment der nächsten zehn Jahre

Herzliche Grüsse
Oliver Disler Augentum Financial Services

Gold- und Silberpreis-Entwicklung

6. Juli 2010 3 Kommentare

Wie könnten sich der Gold- und Silberpreis in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln?

In der Regel ist die Periode von April/Mai bis etwa August/September nicht die Zeit, in welcher der Gold- und Silberpreis in den vergangenen Jahren angestiegen ist sondern meistens konsolidiert oder gar stark zurückgefallen ist.

Vor allem der Goldpreis hat sich trotz vieler Kursmanipulations-Attacken sehr gut gehalten. Weil es in den vergangenen Wochen endlich “offiziell” offensichtlich wurde, dass der Wirtschaftsaufschwung in den industrialisierten westlichen Ländern mehr Geschwätz und Propaganda war und dieser sich nicht im gewünschten Ausmass (wenn überhaupt) manifestieren wird, sind die Aktienkurse von ihren Jahreshöchst-Kursen rund 10% gefallen. Es macht auch die Runde, dass der Wachstums-Motor China eventuell ins stottern geraten könnte.

Da Silber irrtümlicherweise praktisch ausschliesslich in die Kategorie Industriemetalle eingeordnet wird, erstaunt es daher nicht, dass sich der Silberpreis in den letzten 12 Monaten nicht so gut entwickelt hat oder bei Korrekturen stärker fällt als der Goldpreis. Warum es aus meiner Sicht ein grosser Irrtum ist, Silber als Industriemetall einzustufen, dazu schreibe ich einen gesonderten Beitrag. Irrtümer führen nämlich zu falschen Prognosen und im Zusammenhang mit Silber zu einem viel zu tiefen Preis. Ironischerweise wird bald einmal die Tatsache, DASS Silber als INDUSTRIE-Metall eingestuft wird zu massiv höheren Preisen führen; ich weiss das klingt für den Moment unlogisch, aber wenn es um die Preisfindung/Festellung bei Gold- und Silber geht, dann kommt man mit logischem Denken sowieso nicht weit. Aber lesen Sie zu diesem Thema meinen nächsten Beitrag “Silber ist (k)ein Industriemetall”.

Aber wie entwickelt sich nun der Gold- und Silberpreis in den nächsten drei bis sechs Monaten. Um eine möglichst gute Prognose abzugeben muss man – wie ich eben gerade geschrieben habe – das logische Denken ausschalten. Denn es wäre doch logisch, dass wenn es eine ungebrochen hohe physische Güter-Nachfrage (nach Gold/Silber) gibt, dass der Preis steigen müsste. Vor allem, wenn das Gut nicht mehr in der nachgefragten Menge vorhanden ist (Gold/Silber), dann dürfte der Preis zumindest nicht stark fallen. Nun der Preis ist ja auch gestiegen, aber eventuell doch nicht so stark wie das hätte sein sollen.

Um eine gute Gold- und Silberpreis-Prognose abgeben zu können reicht es nicht, isoliert den Gold- und Silbermarkt zu analysieren. Man kommt nicht darum herum, sich eine starke Meinung über die weitere Entwicklung der Aktienmärkte zu bilden. Das klingt nun unlogisch, ist aber so! Die Kräfte/Institutionen/Interessensgruppen werden es nämlich nicht zulassen, dass die Aktienmärkte zum Beispiel 30% in 3 Monaten fallen und nur weil ein paar verunsicherte, intelligente und vorausdenkende Investoren massiv in physisch Gold und Silber investieren, diesen auf aktuellen Kursniveaus tolerieren oder gar steigen lassen.

Die Aktienmärkte werden in den kommenden 6 Monaten um mindestens 30% einbrechen! Die Gründe dafür sind die folgenden:

- Der Aufschwung in der westlichen Welt wird sich nicht manifestieren. Die Gründe dafür sind die generelle Verunsicherung über die weitere Entwicklung der Wirtschaftslage, Jobsicherheit und damit verbunden wird die Konsumlust stark in Grenzen gehalten.

- Die Banken wurden zwar in den letzten 18 Monaten mit ohne Ende viel Liquidität ausgestattet, gerettet, aber all das bringt nichts, wenn diese Liquidität nicht weitergegeben wird. Auch gibt es Zeichen, dass gewissen Banken (zumindest im EURO-Raum) noch mehr Liquidität zufliessen werden muss; aber dazu erfahren wir vielleicht mehr nach der Bekanntgabe der Stresstest-Resultate Ende Juli.

- Diese Stresstest-Resultate werden dafür sorgen, dass bis Ende Juli keine grösseren Kursavancen an den Aktienbörsen stattfinden werden. Eher sollte man davon ausgehen, dass diese Thematik die Aktienkurse belasten wird.

- Der EURO ist in den letzten Tagen ein bisschen aus der Schusslinie geraten. Ich finde hierbei zu Recht, ABER trotzdem wird diese Thematik schon sehr bald wieder für Schlagzeilen sorgen. Die Herabstufung der Bonität Spanien’s ist noch nicht vom Tisch und ein EURO-Ausstieg (sprich eine offizielle und partielle Insolvenz-Erklärung) Griechenlands würde mich nicht überraschen.

- Es stottert unterdessen der Wirtschafts-Motor “China” und eine temporäre Wachstums-Abkühlung überraschte nicht. Zwar streiten die Geister ob zum Beispiel der chinesische Immobilien-Markt bereits Überhitzungs-Erscheinungen hat oder nicht, aber auf jeden Fall wird versucht die explosive Preisentwicklung in diesem Sektor einzudämmen. Sollte bei diesen staatlich verordneten Versuchen über’s Ziel geschossen, könnte das doch schneller als gedacht die Blase zum platzen bringen. Auch “underperformed” der chinesische Aktienmarkt seit einer Weile und dass aus diesem Land in den nächsten Monaten positive Impulse für die Aktienmärkte weltweit ausgestrahlt werden ist fraglich.

- Das Mainstream-Medien-Thema Nr. 1 ist noch diese Woche Fussball-WM. Ab nächster Woche dürfte dann für kurze Zeit die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und die beabsichtigten diletantischen Versuche das Loch zu stopfen sein.

- Danach oder wenn entschieden wurde, dass nun die Mainstream-Medien auch offizielle darüber berichten dürfen (sprich das Fussvolk muss nun ins Bild gesetzt werden), wird dann ein Iran-Konflikt oder wohl eher der Iran in einen Krieg verwickelt. Da dieses Thema in den Massen-Medien noch nicht verarbeitet wurde und entsprechend auch noch nicht in den Aktienkursen oder dem Erdölpreis wirklich eskomptiert ist, dürften die Aktien dann spätestens ab Ende Juli massiv unter Druck geraten und der Erdölpreis erneut über US Dollar 100 ansteigen. Nur weil weder in ARD, ZDF, SF1, der FAZ oder in der NZZ noch nicht über die Verschiebung einer gigantischen Armada israelischer und amerikanischer Kriegsschiffen durch den Suezkanal und der Stationierung von israelischen Bombern und Kampfflugzeugen auf saudiarabischem Territorium!!!! geschrieben und berichtet wird, heisst das noch lange nicht, dass die Vorbereitungen schon bald abgeschlossen sind.

- Ich bin zwar kein Militärexperte, aber doch möchte ich einen kleinen Unterschied zwischen dem Irak und Iran hervorheben. Iran IST über beide Zähne bewaffnet und geniesst den Rückhalt von China. Die guten Waffen stammen aus Russland, aber der wichtigste Unterschied zwischen Irak und Iran ist, dass das Territorium an die Strasse von Hormuz grenzt. Und wenn auch die Israelis und Amis nach drei Tagen Krieg gegen den Iran verkünden werden, dass dieser gewonnen sei, dann dürfte in absehbarer Zukunft die Ölversorgung aus dieser Region ins stottern geraten.

Leser stellen sich nun die Frage warum dieser Krieg. Eigentlich wie immer in der Vergangenheit: Wenn der kaputte Wirtschaftsmotor “Amerika” gar nicht mehr will, dann gibt es eben Krieg. Das war in der Vergangenheit fast ausschliesslich immer so.

Ich gehe also davon aus, dass die Aktienkurse aus den genannten Gründen in kommenden 6 Monaten um mindestens 30% fallen werden. In Zahlen ausgedrückt sollte also der DAX auf 4’000 und der S&P500 auf 666 Punkte oder tiefer fallen. Ich wäre auch gar nicht überrascht, wenn die Tiefstkurse aus dem Jahre 2009 nochmals unterboten würden. Solche Kursrückschläge dürfen natürlich auch nicht spurlos am Gold oder Silber vorbeigehen.

ABER: und ich mache hiermit nochmals eine sehr gewagte Aussage. Es kann gut sein, dass bei solchen Kursrückgängen der Goldpreis bis Ende September 2010 auf fast USD 1’000 und der Silberpreis gar unter USD 12 zurückfällt. Das sind meine persönlichen “worst-case-Szenarien” für Gold und Silber. Aber wie das mit diesen Preisprognosen so ist, handelt es sich hierbei um Papiergold-und-Silberpreise und was im Monat September eine physische Unze Gold oder Silber in EURO oder Schweizer Franken kostet ist eine andere Sache. Aber nun zur gewagten Aussage (nein es war nicht die Kursprognose). Ich erwarte nach diesem und wahrscheinlich letzten heftigen Kursrückgang bei Gold und Silber, dass die Gold-Kartell-Banken im Speziellen die JP Morgan während diesem Kursrückgang ihre Shortpositionen FÜR IMMER auflösen werden! Es ist meiner Ansicht nach die ALLERLETZTE Möglichkeit und bin mir ziemlich sicher, dass diese Order von der FED erteilt wurde und im Gold-Kartell bereits beschlossene Sache ist.

Der Grund dafür ist die globale exorbitante physische Nachfrage, welche unterdessen so stark, konstant und hoch ist, dass das Gold-Kartell nur noch für wenige Minuten und Stunden den Gold- und Silberpreis nach-unten-manipulieren kann. Ich glaube auch, dass auf Sicht von einem Jahr die Tage der FED gezählt sind!

Auch wissen die Banken, dass es diesen Herbst und nächstes Jahr zu “Lehman Brothers” II und III kommen wird und dann endgültig ins physische Gold und Silber geflüchtet wird. Also. Man weiss was kommt, hat selbst nicht mehr genügend physische Munition um dagegezuhalten, der Leverage/Hebel zwischen Papiergold/physischGold beträgt eh schon 100:1…Darum.

Der Goldpreis dürfte in den kommenden 2 Monaten in die Region von US Dollar 1’000 bis 1’100 fallen und der Silberpreis auf US Dollar 12 bis 15. Bis Ende Jahr erholen sich beide edlen Metalle zwischen 50 und 100% von den Tiefstkursen im August/September 2010. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse
oliver disler augentum fs

Silberpreis: Ein edler Vulkan vor dem Ausbruch!

6. Mai 2010 5 Kommentare

Der Silberpreis musste diese Woche von US Dollar 18.90 bis auf knapp 17 einbrechen. JP Morgan wollte es so wollen müssen. JP Morgan ist viele hundert Millionen Unzen Silber short! Keiner weiss genau zu welchem Preis und JP Morgan ist auch der Hauptakteur innerhalb des Gold-Kartells. Nach verschiedenen und bis dato halboffiziellen Schätzungen ist JP Morgan zwischen 500 Millionen und 1.5 Milliarden Silber short. JP Morgan war zusammen mit Goldman Sachs im Oktober 2009 etwas mehr als 50 Millionen Unzen Gold short.
Mit anderen Worten sind diese beiden Institute seit mehreren Jahren äusserst aktiv in der Preismanipulation von Gold und Silber. Die Finanzmarktaufsichtsbehörden SEC (Securities Exchange Commission http://www.sec.gov/) – also die deutsche Bafin und die CFTC (US Commodity Futures Trading Commission – http://www.cftc.gov/) haben aus diversen Gründen JP Morgan und Goldman Sachs gewähren, rumwurschteln und den Gold- und Silberpreis runtermanipulieren lassen.

Die wirklichen Gründe dafür sind wahrscheinlich “Nationale Interessen und “Sicherheit”"! Aber um eine sehr lange Geschichte kurz zu erzählen. Die wirklichen Kriminellen, die Talibans der Finanzindustrie, das sind JP Morgan und Goldman Sachs! Diese beiden Institute sind der allerletzte Abschaum, die Krebsgeschwüre der Finanzindustrie! Das klingt jetzt ein bisschen hart und ich relativere, denn hinter diesen beiden Institutionen stehen die Interessen der FED, der Rothschilds, der Rockefellers, der JP Morgans, der Warburgs, und noch ein paar anderer sehr einflussreicher und überdimensional ultramässig sehr vermögender Familien! Das Vermögen dieser uralten Familien zusammengezählt übersteigt dasjenige vom Bill Gates um mindestens 1000 Mal (das gehört eigentlich schon in die Kategorie das X-te Weltwunder)! Dieses Weltwunder-Vermögen wird wahrscheinlich nur noch durch  dasjenige des “Jesuiten-Orders” (sprich Vatikan) übertroffen – oder haben sie sich schon einmal überlegt, wohin die ganzen Kirchensteuern der letzten 2’000 Jahren hingeflossen sind?

Das sind auch diese Familien, welche sich schon seit Jahrhunderten bekämpfen und und oder entscheiden wann wo welcher Krieg ausbricht. Leider steht das die Tage noch nicht in der Mainstream-Presse geschrieben, denn diese Familien kontrollieren natürlich auch diese. Es scheint ganz so, dass sich aber diese Familien unterdessen einig sind, dass das Finanzsystem global an die Wand fahren soll. Denn schliesslich möchte man im 21. Jahrhundert noch grösseres erreichen. Die totalitäre Kontrolle und dazu benötigt man 1. eine Weltregierung und 2. eine Welteinheits-Währung!
Die ganze Griechenland-Geschichte ist eine gleichso inszenierte Geschichte, wie die 9/11-Story; eine künstlich herbeigeführte! Die Griechenland-Story ist “per Zufall” genau in dem Moment aufgebauscht worden, als der Dollar im November 2009 abzustürzen drohte! Seltsam oder nicht? Dass Griechenland schon seit dem Jahr 2002 nichts im EURO “verloren” hat sowie auch Portugal, Spanien und auch Italien, das wusste jeder mittelbelichtete Volkswirt! Und jetzt das grosse, ganz grosse Geschrei! Ich sage dazu nur lächerlich und inszeniert! PER ZUFALL sind ja auch sämtliche Rating-Agenturen in anglosäxischen Ländern verankert…hmmm schon wieder Zufall! Einige Leser denken auch immer jetzt noch, dass sei Verschwörungs-Theorie aber leider ist es die Wahrheit. Aber eigentlich alles egal, darüber wird in den nächsten Monaten sicherlich auch in den Mainstream-Medien berichtet.

Aber zurück zum Silber:

Die SEC und CFTC schauen weg, weil in diesen beiden Institutionen überdurchschnittlich viele ex-JP Morgan und Goldman Sachs “Top”-Leute sitzen. Ende März hat die CFTC ein öffentliches “hearing” zu den Vorwürfen der Marktmanipulation im Edelmetallbereich “veranstaltet”. Resultate hat diese Anhörung bis heute keine geliefert, keine wirkliche Überrraschung.

Unterdessen sieht sich aber zumindest JP Morgan mit einer bei einem US-Gericht eingereichten Klage konfrontiert. Und das könnte tatsächlich “unschöne” Tatsachen ans Tageslicht oder in die Mainstream-Medien bringen.

Aber JP Morgan hin oder her; Tatsache ist, dass der Goldpreis auch in US Dollar bald neue Höchstkurse verzeichnen wird, sprich über US Dollar 1226 ansteigt. Der Silberpreis hinkt zur Zeit sehr atypisch hinter der “bullishen” Goldpreis-Entwicklung hinterher. Aber ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass der Silberpreis schon des öfteren ein paar Wochen nach einem stark steigenden Goldpreis durchgestartet ist. Es gab in den letzten Jahren schon Tage, da vermochte der Silberpreis innerhalb von 24 Stunden um über US Dollar 3 zulegen. Genau solche Zeiten stehen wieder kurz bevor. Bei dem aktuellen Umfeld, in welchem Silbermünzen schon in verschiedenen europäischen Ländern zur Mangelware werden, ist es nur noch eine Frage von Tagen oder Wochen, dass der Silberpreis in US Dollar und definitiv in EURO neue 30-Jahreshöchstkurse verzeichnen wird. Auf ein All-Time-High (ATH) in US Dollar (>US Dollar 50) müssen sich Silber-Bulllen wohl noch 6-12 Monate lang gedulden. Die Frage ob Silber über US Dollar 50 steigt ist nicht ob, sondern wann!

Freundliche Grüsse
oliver disler augentum fs

Wertpapiere verkaufen – Konto “plündern”!

4. Mai 2010 4 Kommentare

An den Finanzmärkten geht es schon seit geraumer Zeit nicht mehr richtig zu und her! Unterdessen werden sämtliche wichtigen “Asset classes” massivst manipuliert! Im Zusammenhang mit der EURO-Krise wird es immer offensichtlicher, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der EURO komplett einbricht und damit auch der EURO-Anleihen-Markt.

Die EURO-Anleihen-Blase ist die nächste, welche platzen wird und das wird natürlich nicht spurlos an den Aktienmärkten vorbeigehen. Darum:

1. Sämtliche Wertpapiere verkaufen.
2. Falls möglich: Lebensversicherungen auflösen
3. Mit den Erlösen physisch Gold & Silber kaufen

Warum? Heute fallen der EURO und die Aktienmärkte. Das ist erst der Anfang. Heute wird auch Gold und Silber vom Goldkartell massivst runtermanipuliert! Es sähe nämlich ziemlich “doof” aus, wenn heute der Goldpreis auf dem heute erreichten Jahreshöchst verharrt hätte. Tatsache ist, dass unterdessen in vielen europäischen Ländern physisch Gold und Silber ausgeht und die Schlangen vor den wenigen Numismatik-Schaltern immer länger werden. Ich kriege unterdessen auch jeden Tag immer mehr Anrufe von verunsicherten Anlegern; hauptsächlich aus Deutschland!

Es macht auch immer mehr die Botschaft die Runde, das Deutschland schon sehr bald aus dem EURO aussteigt und wieder die D-Mark einführt! Nach diesem Schritt wird der Gold- und Silberpreis nicht mehr zu halten sein!

Das Vertrauen ist weg und jetzt wird in den nächsten Wochen noch ein bisschen rumgelogen und betrogen! Damit das traurige unnütze Gebahren des Goldkartells (Goldman Sachs, JP Morgan, HSBC, CITI, Deutsche Bank etc.) ein Ende findet, rufe ich dazu auf, dass jeder Kunde seine Wertpapiere verkauft das Bargeld bezieht und möglichst viel Gold und Silber damit kauft. Auf Neudeutsch heisst das “Bankrun” und ist der Albtraum jeder Bank. Machen Sie mit und bitte weitererzählen, denn es gibt soviele Menschen, die haben überhaupt keine Ahnung!

Freundliche Grüsse
oliver disler augentum fs

Investment: Nadelöhralarm!

27. April 2010 2 Kommentare


Der Willard Wigan ist ein Künstler und wurde unter anderem durch seine “Mikro-Skulpturen” bekannt, welche er in Nadelöhren einarbeitete! Das Bild nebenan zeigt den unglaublich starken “Hulk”, welcher ein güldenes Nadelöhr “sprengt”.

Im Finanzmarkt gibt es gleich eine ganze Anzahl von “güldenen Nadelöhren” und Millionen von “Hulks”! Die Kursbewegungen vom gestrigen Tag haben einige “Nadelöhre” ins Rampenlicht gerückt! Engpässe, Flaschenhals-Syndrome oder eben Nadelöhr-Situationen “entstehen” am Finanzmarkt dann, wenn gleichzeitig viele Investoren das gleiche Bedürfnis haben. Die Auswirkungen sind je nach dem starke Kurs-Avancen oder Einbrüche!
Gestern haben sich schnell viele Aktionäre von ihren Aktien getrennt, das führte zu deutlichsten Kursabschlägen, der EURO wurde erneut auf die Schlachtbank geführt, 2-jährige Griechenland-Anleihen “rendierten” über 18% und der Goldpreis katapultierte von US Dollar 1147 bis auf 1173!

Langsam aber sicher verdichten sich die Anzeichen, dass den professionellen Kursgestaltern das Manipulations-Zepter ihren mächtigen Händen entgleitet! Unzählige Berichte von verunsicherten Anlegern, Ausverkaufs-Stimmung bei Edelmetall-Händlern, Enpässe bei Silber-Barren und Münzen (hmmm warum sinkt wohl der Silberpreis an einem solchen Tag?), sogar Schlangen vor den Numismatik-Schaltern in der Schweiz…ich frage mich schon, was schreibe ich nächste Woche.

Es wird immer deutlicher, dass die Eurokrise offiziell zum Auslöser der nächsten “Runde” Finanzkrise avanciert. Kein Wunder, denn die Regierungen, die Politiker und die Notenbänker sind mit der aktuellen Situation masslos überfordert! Griechenland hat unterdessen noch ein Triple-B-Rating, was soviel heisst, dass Griechenland-Anleihen-Besitzer noch etwa 30-50% von dem investierten Geld zurückbezahlt wird, der EURO befindet sich im Sturzflug und dürfte in den nächsten Tagen oder Wochen irgendwo zwischen 1.18 und 1.25 “landen”. Über die mögliche Entwicklung der Solvenz von Portugal, Spanien und Italien möchte gar niemand wirklich laut nachdenken!

Wir kommen nun in eine Zeit, da möchten (wieder) viele Anleger zur gleichen Zeit das Gleiche, sprich durch dasselbe Nadelöhr:

1. Raus aus dem EURO
2. Über kurz oder lang, raus aus den Aktien
3. Raus aus Anleihen
4. Rein in physische Metalle

Unterdessen werden immer mehr Daten für eine “Währungsreform” herumgereicht. Der Zeitraum vom 10. bis 15. Mai soll es sein. Währungsreform in Anführungs- und Schlusszeichen, weil es sich wohl eher um einen möglichen Ausstieg Deutschlands aus dem Euro handeln dürfte/sollte als eine grossangelegte und definitiv sinnlose Rettung der PIGS-Staaten (von Grossbritannien spricht ja zum Glück noch niemand grossartig)! Ich bin da zwar noch skeptisch, aber trotzdem gibt es eine auffällige Zunahme von Berichten von Geldtransporten in Deutschland, Softwareumstellungen von Kassen- und Geldautomaten sowie aussergewöhnlich vielen zusätzlich, bereits angekündigten Bankschalter-”Feiertagen” um das genannte Datum herum! Trotzdem kommt es mit diesen “heissen” Daten doch öfters anders, als das angenommen wird. Solche Daten sind insofern “gefährlich”, dass es zu einer unkontrollierbaren Massenbewegung sprich “Bankruns” führen könnte! Schauen wir mal, “aber hoffentlich nicht in die Röhre, wenn uns Angie das mit einem süssen Lächeln nach den NRW-Wahlen verkündet”! –

Damit kommt unweigerlich auch die Zeit, der “Märchenonkels”, die bald verkünden werden, dass Aktien unterbewertet seien, dass es nun unglaubliche Chancen im europäischen Anleihenmarkt gäbe und wegen dem “starken” US Dollar (es nichts anderes als eine ausgeprägte EURO-Schwäche!) müsse nun der Goldpreis fallen! Glauben sie an all diese Märchen nicht!

Anleger sollten sich nun auf ein bestimmtes Nadelöhr konzentrieren – oder besser durch dieses schlüpfen – und die richtigen, wichtigen “deals” einfädeln und das ist natürlich physisch Gold und Silber! Der Goldpreis wird in den kommenden Wochen sehr volatil bleiben aber auch sehr stark ansteigen! Kursrückschläge bei Gold und Silber sind unfreiwillige, inszenierte Geschenke vom Goldkartell (FED, JP Morgan, Goldman Sachs, CITI, Deutsche Bank, HSBC und Co.) und die sollten Anleger unbedingt annehmen; es sind exzellente Kaufgelegenheiten! Der Goldpreis wird schon sehr bald und verhältnismässig mühelos über EUR 1’000 ansteigen! Es wird so sein, dass der Gold- und Silberpreis vom Goldkartell in nächster Zeit nicht mehr künstlich niedergehalten wird oder wohl besser werden kann, damit man dann schon bald über die Massenmedien verbreiten kann, dass der Goldpreis nun über das Ziel hinausgeschossen sei und darum viel zu teuer! Natürlich auch das ein Märchen! Intelligente Anleger kaufen solange Gold, bis die echten und schmerzhaften Währungsreformen durchgeführt wurden; im EURO UND US Dollar!

In den nächsten Wochen werden auch Zweifel am gar nicht stattfindenden Wirtschaftsaufschwung aufkommen! Zu Recht! Dabei wird wohl versucht werden, Anleger von Investments in physisch Silber abzuhalten (“ist doch eh “nur” ein Industriemetall”). Bei den weissen Metallen hatte das gestern auch schon ein bisschen “Spuren” hinterlassen. Das sind aber nichts anderes als exzellente Kaufgelegenheiten. Wenn nämlich der Goldpreis in den nächsten Wochen Richtung US Dollar 1’300 – 1’400 durchstartet, wird auch der Silberpreis massivst nach oben ausbrechen!

Das Gold/Silber-Ratio (GSR) von mehr als 62 ist deutlich zu hoch und wird sich den nächsten 6-12 Monaten in einem ersten grossen Schritt auf 30-40 zurückbilden. Steigt der Goldpreis tatsächlich auf 1’400, dann katapultiert das den Silberpreis auf 30 bis 40 US Dollar! Der Silberpreis mag noch eine gewisse Zeit lang unter Kontrolle gehalten werden, aber spätestens ab US Dollar 19.50 kommt es zu eruptiven und unkontrollierten Kursavancen! Wer also ein wirklich kleverer Edelmetall-Investor ist, der hat natürlich bereits schon viel physisch Gold aber sollte unbedingt noch ganz viel physisch Silber dazukaufen!

Sollte das phyisch verfügbare Silber in Form von preiswerten 1-Unzen-Philharmonikern oder 1-Kilogramm-Silberbarren in den kommenden Tagen oder Wochen in der Schweiz oder Deutschland ausgehen, dann kenne ich einen (Aus)-Weg durch das “Silberne Nadelöhr” und damit sei eine “kleine” Reserve von ein paar hunderttausend Unzen Silber gemeint! Ernsthaft interessierte Investoren schreiben mir dazu eine Mail an augentumfs@gmail.com (Mindest-Anfrage-Menge 200 Unzen!).

Freundliche Grüsse und
viel Spass beim Einfädeln
oliver disler augentum fs

P.S.: Lesen Sie über Silber auch folgenden interessanten Beitrag: “Superlativ = Silber – oder das beste Investment der nächsten 10 Jahre!”

Smart Investment: Gold- und Silberminenaktien-Basket

21. April 2010 5 Kommentare

Jud & Partner Vermögensverwaltungs AG, Zürich lanciert zusammen mit der Basler Kantonalbank (Rating: AA+) einen “Gold- und Silberminen-Basket”.

Der breit diversifizierte Basket besteht aus 20 Gold- und 10 Silberminengesellschaften. Die Unternehmen betreiben ihre Förderstätten weltweit in Nord-, Süd- und Mittelamerika, China, Australien, Russland, und Afrika. Bei der Auswahl der Goldminenaktien wurden bewusst erfolgreich operierende Junior- und Explorations-Minengesellschaften ausgewählt, da dort zusätzlich Fantasie besteht, dass diese zunehmend von Senior-Minenunternehmen mit stark schwindenden Goldreserven übernommen werden. Bei den Silberminenaktien handelt es sich um Firmen, welche zu einem hohen Anteil auf die Förderung von Silber fokussieren. Minengesellschaften, die zwar nominal eine sehr hohe Anzahl Unzen Silber fördern, bei welchen aber der Silberanteil trotzdem ein verschwindend kleiner Anteil am Gesamtergebnis ausmacht, wurden bewusst nicht in den Basket aufgenommen. Bei Lancierung des „Gold- und Silberminen-Basket“ wird jede Aktie mit 3.33% gewichtet.

Einen ausführlicheren Beschrieb dieses interessanten Produktes finden Sie im beigefügten Flyer. Die indikativen Konditionen entnehmen Sie bitte dem Termsheet. Für allfällige Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse
oliver disler augentum fs

Flyer
Flyer Gold und Silberminen-Basket (PDF)
Termsheet
Termsheet Gold und Silberminen-Basket (PDF)

Der Vulkan & das Flugverbot – oder die Parallele zum Finanzsystem!

Letztes Wochenende war ich privat in Deutschland unterwegs. Ganz nach dem Motto “Der Kluge reist im Zuge!” bin ich – in Erwartung überfüllter ICE-Züge – so früh wie möglich von der Schweiz aus losgereist. Mein Reiseziel war Solingen und hätte sich da nicht noch eine Tür eines ICE’s zwischen Köln und Frankfurt “losgelöst” wäre ich wohl sogar pünktlich in Solingen eingetroffen. Mit einer Verspätung von 2 Stunden habe ich denoch meine Destination erreicht.

Viel interessanter war die Rückreise am Sonntag Abend mit dem “Nachtzug” von Köln Richtung Basel. Der hatte schon einmal eine angekündigte Verspätung von etwas mehr als einer Stunde. Das ist eigentlich auch nichts besonders auffälliges ( bei und mit der Deutschen Bahn) und der Zug war voll mit Leuten, welche unter anderem seit Tagen versucht haben von London nach Italien zurückzukehren. Die Reise war unterhaltsam und man hat viele verrückte Geschichten von “gestrandeten” Touristen gehört.

Ich verstehe auch, dass Fluggesellschaften und die für den Flugverkehr verantwortlichen Behörden möglichst keine Risiken eingehen wollen und wahrscheinlich auch deshalb das Flugverbot unnötig lange aufrecht erhalten haben.

Es gibt unterdessen auch schon ganz viele “Stories” von den gestrandeten Touristen und Fluggästen, sie finden nämlich kein Hotel mehr oder wenn dann nur noch zu massiv überhöhten Preisen, vielen geht das Geld aus, es drohen Lohnausfälle oder man muss mehr Ferientage hergeben und natürlich wollen auch viele Reiseveranstalter und Rückreise-Versicherungen keine Entschädigungen erstatten, schliesslich geht es hierbei um ein (Natur)-Ereignis höhere Gewalt!

Was zeigt uns dieses  immerhin “nur” – global betrachtet – regionale “Ereignis”. Unsere Infrastruktur und Logistik, kann jederzeit massiv durcheinandergewürfelt werden. Es braucht gar nicht so viel und sehr viel funktioniert nicht mehr und es entstehen ungeheure Kosten und Umtriebe. Das wird in den kommenden Wochen und Monaten bei den Finanzmärkten nicht viel anders sein.

Dieses Flugverbot ist wunderbarer Anschaungs-Unterricht für die Zeiten, wenn plötzlich sehr viele “Papiergeld-Fluggäste” alternative “Wertaufbewahrungs-Formen” “buchen” möchten. Die Antworten der Bankschalter-Beamten werden etwa gleich ausfallen wie diejenigen von Bus-, Zug- oder Fährunternehmen in den letzten Tagen: “Tut uns Leid, aber die “Rettungsboote” physisch Gold und Silber sind bereits ausverkauft! Auf absehbare Zeit sind keine “Rettungsboote” mehr erhältlich es sei den Sie möchten jetzt gleich den drei- oder vierfachen Preis dafür bezahlen!”

Also denken sie über ihre “Vermögensversicherung” lieber heute schon nach! Die Vermögensversicherung Nr. 1 ist physisch Gold und Silber und das schöne bei DIESER Versicherung, die gibt keine leeren Versprechen ab!

Freundliche Grüsse

augentum fs

Oliver Disler

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