Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Papiergeld’

Gold 30’000 (Prof. Hans Bocker)

C R A S H

7. Oktober 2010 5 Kommentare

Die folgenden Worte wird kaum jemand mögen und ich gehe auch davon aus, dass nur wenige Investoren diesen Beitrag lesen möchten, obwohl ich stark davon überzeugt bin, dass ein Crash an den Finanzmärkten unmittelbar bevorsteht! (Also, auch wenn unangenehm vielleicht trotzdem weiterlesen!).

 

In vielen Gesprächen mit Menschen, welche im Auftrag ihrer Kunden Geld anzulegen haben fällt mir auf, dass die meisten unterdessen recht positiv über die künftige Wirtschaftsentwicklung eingestellt sind und glauben, dass bezüglich fehlender Anlagealternativen viel Geld in den Aktienmarkt fliessen sollte. Viele gehen von einem Jahresend-Rallye aus! Ich bin da komplett anderer Meinung und wenn es mir oder meinem Ruf auch nichts bringt prognostiziere ich für die nächsten drei Monate folgende – zum Teil drastischen – Kursprognosen:

 

Dow Jones (11’000)

Schon den nächsten Tagen dürfte das aus unverständlichen und ungerechtfertigten wichtigste Aktienbörsenbarometer deutlich nach unten drehen. Was zuerst noch so ausschaut wie ein zweiter “Flash-Crash” wird sich manifestieren und die Kurse werden weiter in den Keller rutschen. Der Dow fällt in den kommenden Tagen zuerst um 7% auf etwa 10’200 Punkte und wird dann sehr rasch das “Flash-Crash”-Niveau von zirka 9’800 Punkten erreichen. Danach wird der Druck auf die Aktienkurse zunehmen und zwischen Ende Oktober und Mitte November dürfte sich der Dow Jones bis in die Region von 6’500 bis 7’500 Punkte zurückgebildet haben. Das wäre immerhin ein Minus von 30-40% und darf als “Crash” bezeichnet werden.

Auslöser für diesen starken Kursrückgang werden enttäuschende 3. Quartalszahlen sein und die zunehmende Klarheit, dass der gehoffte Wirtschaftsaufschwung – welcher in der Tat nie stattgefunden hat – direkt in eine Rezession und wahrscheinlich sogar in eine Depression mündet. Ein weiterer Grund warum die AKTIEN FALLEN MÜSSEN: Das Gold-Kartell verfügt nicht mehr über die nötige Menge Gold um den Goldpreis weiter zu kontrollieren und ein stark fallender Aktienmarkt würde zumindest die “Trend-follower-Hedgefunds” dazu bewegen, Gewinne beim Gold mitzunehmen und eventuell für eine gewisse Zeit sogar Gold zu “shorten”!

Abgesehen davon gibt es aktuell ein gigantisch hohes “open interest” bei Put-Optionen auf den S&P 500, das Insider-Selling –Ratio liegt aktuell bei über 1400:1 und bei den kürzlich veröffentlichten – und immer mehr widersprüchlichen – Wirtschaftszahlen beschleicht einem immer mehr das Gefühl, dass gelogen und betrogen wird. Immer noch nicht vom Tisch ist ein bevorstehender Angriff von Israel und der USA auf den Iran. Tatsache ist, dass Israel vor ein paar Wochen über eine Milliarde Liter Flugbenzin erworben hat und dass dieses nicht viel länger als bis Ende Jahr bis etwa Februar “brauchbar” ist. Hinzukommt das Quantitative Easing “Runde 2″ von USD 500 Milliarden der FED, welche bereits seine Schatten in einem stark erodierenden US Dollar vorauswirft. Weil nun scheinbar die fingierten Attacken auf den EURO mit dem der Herabstufung des Ratings von Spanien, Portugal oder Irland in die Ecke drängen nicht wirklich den EURO unter Druck gebracht haben, muss was richtig Schlimmes her.

 

Pseudo-Terrorattacke

Wenn die Menschen, die Investoren den “Respekt” verlieren und konsequent handeln, ihre Schweizer Franken, US Dollar und EUROs in physisch Gold und Silber investieren, das Gold-Kartell, die COMEX, die Londoner Goldbörse und wahrscheinlich auch die USA, sprich die FED kein Gold mehr besitzen und darum den Gold- und Silberpreis nicht mehr kontrollieren können, dann muss eine richtige und richtiggehend unerwartete Schweinerei her! Das war schon der Fall mit der inszenierten 11. September 2001-Pseudo-Terror-Attacke und so verzweifelt wie die Lenker und Denker hinter den wichtigsten Regierungen sein müssen, wird vor nichts mehr zurückgeschreckt werden. Ich finde es als ein in die neutrale Schweiz geborener Mensch einfach viel zu interessant wie da plötzlich in den letzten Tagen “United States of America Banana Republik”, das vereinigten Königreich und jetzt auch noch Australien ihre Bürger von Europareisen warnt, insbesondere Frankreich, Paris, Eiffelturm und Deutschland, Berlin, Fernsehturm und Hotel Adlon. Plötzlich ist Geheimdiensten bekannt, dass der – für alles herhalten müssende – Osama Bin Laden scheinbar “das grüne Licht” für diese Attacken gegeben hätte und das so viele ex-”Europäer” von terroristischen Trainingslagern zurückkehren und nun europäische Metropolen und neuralgische Punkte wegbomben!

 

Gold und Silber – oder darum geht es eigentlich

Man(n) vor allem die Männer der Finanzen können es sich nur schwer vorstellen, aber unterdessen geht es eigentlich nur noch um Gold und Silber! Bei dem nächsten inszenierten (Aktien)-Crash geht es hauptsächlich darum, dass mit den stark und schnell fallenden Aktiennotierungen auch der Gold- und Silberpreis unter Druck geraten MÖGE! Es ist eine fromme Hoffnung und nach den doch beachtlichen Kursavancen, wäre das auch nicht wirklich eine schlimme Sache! Der Goldpreis könnte dabei vielleicht nochmals unter USD 1’300 fallen und der Silberpreis sich möglicherweise nochmals in die Region von USD 20-21 zurückbilden. Aber sehr schnell wird noch mehr “smart money” in die beiden einzigen Währungen flüchten, welche zum Glück keine wertlosen Zahlungsversprechen abgeben. Also, wenn die Aktienkurse wie prognostiziert in den nächsten Tagen “überraschend” nach unten drehen, dann wird das den Gold- und Silberpreis in Mitleidenschaft ziehen, aber nur für kurze Zeit und es sind wie immer exzellente Kaufgelegenheiten!

 

Was passiert vor dem “Crash”?

Genau das, was jetzt gerade abgeht, während ich diesen Beitrag schreibe. Es kommt zu irrationalen Fluktuationen bei den Währungen, Aktien, Anleihen und dem Gold- und Silberpreis. Aktuell handelt der Dow Jones über 11’000 Punkten! Das sind sensationell gute Verkaufskurse. Die USA befindet sich bereits jetzt wieder in einer Rezession. Das erfahren wir allerdings auf Grund der bescheuerten Messmethodik erst in etwa 6-9 Monaten. Der US Dollar, die US Wirtschaft, die US Regierung ist am Ende. In den USA beziehen unterdessen über 50 Millionen Menschen Lebensmittelkarten. Das ist schlimmer wie Hartz IV, das sind in dem Sinne auch keine Sozialbezüger mehr sondern eben Lebensmittelkarten-Bezüger. Das sind keine Konsumenten, Menschen ohne Kreditkarten ohne Haus vielleicht noch ein Zelt über dem Kopf. Die USA hat endgültig fertig! Es geht in dieser Phase auch darum möglichst viele Investoren und Spekulanten aus ihren bereits eingegangen “short”-Positionen raus zu drängen und zu verunsichern. Gold reizt die Notenbanken mit einem Preis von USD 1’360 dermassen, dass es nur noch ein Frage von Stunden und maximal ein paar Tagen ist, dass entsprechende Massnahmen folgen werden, diesen wieder in die gewohnten Schranken zurückzuweisen und zu verunmöglichen. Ein EUR/USD von 1.40 ist ebenfalls nicht gewünscht. Wenn der US Dollar im gleichen Tempo an Wert verliert, dann werden über kurz oder lang die Aktienmärkte sowieso reagieren. Das einzige was noch fehlt sind absurde Kursziele für den Dow von 15’000 Punkten bis Ende Jahr oder dass der DAX bis Ende Jahr neue Höchstkurse erzielt. Wir sind weit von einem Umfeld entfernt, welches neue Höchstkurse erlaubt. Auch das Argument, dass die Aktien nun steigen müssten, weil es keine Anlagealternativen gäbe, kann nicht gelten. Die USA befindet sich nach wie vor in einer Rezession und die beschriebenen Ereignisse führen unmittelbar in eine Depression.

 

Kursziele fürs Jahresende

Dow Jones (11’000) – 5’000 – 7500

DAX (6’300) 4’000 – 5’000

Gold (1355) 1’500 – 2’000

Silber (23.30) 30 – 40

EUR/USD (1.40) zuerst nochmals 1.30 dann 1.60 – 2.00

 

Ich wünsche allen Anlegern und Investoren viel Glück. Und nicht vergessen: im Zweifelsfall ganz einfach physisch Gold und noch mehr Silber kaufen. Das sind auf Sicht der nächsten Monate und 1-2 Jahre die einzigen wahren Werte, welche nach dem ganzen Finanzmarkt- und Währungs-Crash-Schlamassel übrigbleiben.

 

Langfristiges Kursziel von Gold und Silber (in heutigen noch wertigen US Dollar gerechnet) pro Unze

Gold – USD 20’000 – 100’000 (Kaufkraftzunahme-Faktor: zirka 15 – 70 X)

Silber – USD 1’300 – 6’500 (Kaufkraftzunahme-Faktor: etwa 55 – 270 X)

 

Es gibt keine Aktie, keine Anleihe, keine Immobilie, keine Währung, kein Kunstgegenstand, welche(r) in den kommenden Monaten bis Jahren einen grösseren Kaufkraftzugewinn verzeichnen wird als PHYSISCH GOLD UND SILBER!

UND LASSEN SIE SICH IN DEN KOMMENDEN TAGEN NICHT IN DIE IRRE FÜHREN!

Somit von der Finanzmarkt-Kriegsfront “Im Westen Nichts Neues”! Aber dafür klare Worte!

 

Freundliche Grüsse

Oliver Disler Augentum FS

 <

EURO: Russian TV interviews Michael Mross

28. September 2010 1 Kommentar

Offene und direkte Worte zum Thema EURO / Brüssel.

Der Silbershort. Da hilft nur noch Gold!

21. September 2010 8 Kommentare

Es wird zwar nach wie vor viel über Gold geschrieben, gepostet und diskutiert, aber in den letzten Wochen steht eindeutig die Silberpreis-Entwicklung im Mittelpunkt! Zu Recht! Silber hat sich mit US Dollar 21 bis auf wenige “Cents” dem 28-Jahreshoch angenähert, welches im März 2008 erreicht wurde. Noch vor einigen Tagen war zu lesen, dass wenn der Silberpreis über USD 20 steigt, danach unkontrollierte Kurseruptionen (nach oben) stattfinden könnten. Tatsächlich hat der Silberpreis die Hürde von USD 20 relativ mühelos überwunden, aber ist nun bereits mehrere Male bei USD 21 angestossen. In der gleichen Zeit hat der Goldpreis neue Höchstkurse erreicht. Die spekulativen short-Positionen bei beiden Metallen sind zwar aktuell nicht auf Rekordniveau, aber doch verhältnismässig hoch. Die verzweifelten Versuche des Goldkartells (wenn überhaupt noch existent und handlungsfähig) den elektronischen Fantasie–Papiergeld-Gold- und Silber-Kurs zu drücken verpuffen unterdessen im Stunden und Minuten-Takt.

Das Gold-Kartell hat (fast) fertig

Seit vielen Jahrzehnten kontrollieren ein paar systemrelevante Banken den Edelmetall-Markt mit einem Fokus auf den Goldpreis. Der Goldpreis “handelt” seit der Auflösung der “Bretton-Woods-Abkommen” unter seinem “fairen” Wert. Anfangs der 80er-Jahre erreichte der Goldpreis (s)einen Höchstkurs von USD 850. Bereinigt man die 850 US Dollar mit einer Inflationsrate von 3 % über 30 Jahre, läge der aktuelle theoretische Höchstkurs bei über US Dollar 2’100, rechnete man noch die Abwertung des US Dollars gegenüber dem EURO (sprich DM) ein, dann sollte der Goldpreis eigentlich schon seit geraumer Zeit über US Dollar 8’000 handeln (USD 2’100 [inflationsbereinigt] + USD 4’000 [Währungsverluste] + USD 2’000 [Finanz-Krisen-Zuschlag]). Der einfache Bürger auf der Strasse mag wohl höchstens gleich viel von Finanzen verstehen wie der durchschnittlich belichtete Banker, aber beinahe JEDE/R weiss, wenn der Goldpreis unkontrolliert durch die Decke schiesst, dass etwas mit dem Finanzsystem/den Banken nicht mehr stimmt. Darum gibt es (zwar nicht offiziell) das Gold-Kartell, welches den Goldpreis über Jahre hinweg kontrolliert hat. Das Gold-Kartell ist dermassen “inoffiziell”, dass es noch nicht einmal einen wikipedia-Eintrag hat. Das ist sehr erstaunlich, denn abgesehen von den Rettungspaketen der letzten 3 Jahre, dem “Quantitative Easing 1″ und dem bald folgenden “Quantitative Easing Package 2″ war wohl die Gold- und Silberpreis-Drückung die grösste Geldverschwendung schlechthin.

Noch vor ein paar Monaten funktionierten die Gold- und Silberpreis-Manipulationen beinahe gleich präzise wie Schweizer Uhrwerke. Der Gold- und Silberpreis wurde zum Beispiel vor wichtigen (meist sehr negativen) Wirtschaftszahlen, beim London “fixing”, Markteröffnung USA und besonders bei Options- und Futures-Verfällen unverhältnismässig gedrückt und geknebelt! Lange Zeit hat das ausser ein paar “goldbugs” überhaupt niemanden interessiert und nur wenige professionelle Marktteilnehmer haben diesen artifiziellen Interventionen Beachtung geschenkt. Seit Ausbruch der Finanz- und spätestens der “inszenierten” EURO-Krise wurde eben auch vor allem PHYSISCH Gold und Silber wieder salonfähig.

Als im Herbst 2008 Lehman Brothers dafür büssen musste, dass sie bei der LTCM-Krise nicht mitgeholfen haben, Geld einzuschiessen und dafür Anstelle von Merrill Lynch über die Wupper gegangen worden sind, wurde der Goldpreis als “Sicherheitsmassnahme” mit in den Keller gezogen. Das hat zwar den konstanten Anstieg des Goldpreises unterbrochen, aber schon nur ein Jahr später (Ende November 2009)notierte dieser über 50% höher. Aber das Goldpreisniveau im November 2009 passte dem Gold-Kartell schon wieder nicht, denn wie sieht das denn aus? Da handelte der Goldpreis Ende August 2009 noch unter US Dollar 850 und nur 3 Monate später +50%!! Also wurde zusammen mit dem George Soros im Einverständnis mit einigen anderen (ge)-wichtigen Familien entschieden, die EURO-KRISE heraufzubeschwören! Leider hat diese Aktion praktisch überhaupt nichts bewirkt! im Gegenteil! Der Goldpreis ist in EURO gerechnet durch die Decke geschossen, da viele verängstigte EU-Bürger tonnenweise physisch Gold und Silber gekauft haben! In den letzten 18 Monaten haben die physischen Käufe von Investoren und AUCH Notenbanken deutlich zugenommen und darum ist es nur noch eine Frage der Zeit (3-18 Monaten), bis der Gold- und Silberpreis unkontrolliert nach oben schiesst! Das Gold-Kartell “hat fertig” und kann bald nichts mehr ausrichten!

JP Morgan und Goldman Sachs

Aktuell kursieren ernstzunehmende Gerüchte, dass sich die Führerschaft des Gold-Kartells (JP Morgan und Goldman Sachs) aus dem “Eigen”-Handel mit Gold- und Silber zurückziehen. Auf Grund der Kursbewegungen von Gold und Silber gehe ich davon aus, dass das Gold-Kartell am Ende seines Lateins ist und der Druck der physischen Käufe schlicht und einfach nur noch zu gigantischen Verlusten führt. Die Verluste als solches werden zumindest für Goldman Sachs und JP Morgan kein Problem darstellen. Beide Institute sind die Hausbanken der US-Regierung und der verlängerte Arm der FED. Allfällige Verluste werden – wie bei Freddie Mac und Fannie Mae – unter den Teppich gekehrt und beide Institute werden wohl eine Ausgleichszahlung womöglich aus QE 2 erhalten.

Der Silbershort – da hilft nur noch Gold!

Wie schon geschrieben, befinden sich unter den systemrelevanten Banken auch einige, welche dem Gold-Kartell angehören. Die meisten systemrelevanten Banken haben ihren Hauptsitz in westlich industrialisierten Ländern. Es sind dann auch in etwa die gleichen Länder, welche die letzten Jahre tendenziell eher staatliche Goldreserven veräussert haben. Mag zwar Zufall sein, ist aber natürlich nicht! “Wir sind doch nicht blöd! Oder?” Nun egal. Tatsache ist, es sind die Notenbanken, welche lange Zeit mitgeholfen haben das jährliche Primärdefizit von 1’500 Tonnen Gold (Nachfrage rund 4’000 / Angebot 2’500 Tonnen) auszugleichen. Diese Notenbanken mögen (vielleicht) immer noch über ein bisschen Gold verfügen, aber haben definitiv kein Silber um mögliche short-Positionen an der Londoner Börse oder der COMEX auszugleichen. Mit anderen Worten: Die beiden grossen US-Häuser (JP Morgen ein bisschen weniger Goldman Sachs) dürften unterdessen im Silber arg in der Klemme sein. Raushauen kann beide Institute nur noch die FED mit einem Papierdollar-Check um die Verluste auszugleichen. Wollte aber das Gold-Kartell tatsächlich den Silberpreis um mehr als 1 US Dollar runterbringen, dann müsste es massiv (mehrere 100 Tonnen) physisch Gold veräussern! Das wäre aber nur möglich, falls der IMF oder die US-Regierung zustimmen würden. Die dt. Regierung sicher nicht, denn diese wäre wahrscheinlich schon nur froh zu wissen, dass “ihr” Gold, welches in den USA gelagert ist A) noch vorhanden ist und B) nicht irgendwelche vergoldeten “Wolfram-Barren” sind, welche sie zuletzt im James Bond Film “Goldfinger” gesehen haben.

FAZIT

Der Silberpreis mag in den kommenden Tagen und Wochen vielleicht nochmals unter Druck geraten, aber das ist völlig irrelevant, es ist eine einmalige Kaufgelegenheit! Der Silberpreis wird sich nicht mehr wie in der Vergangenheit sinnlos halbieren müssen. Schliesslich wurde heute das offizielle Ende der US Rezession “ausgerufen”. Aber weder die Wirtschaftslage, noch die USA, noch JP Morgan oder Goldman Sachs werden den Silberpreis aufhalten. Der Silberpreis wird künftig getrieben von der physischen Nachfrage. Diese ist exorbitant hoch und überschreitet bereits jetzt die aktuelle Produktion um mehr als 60%. Silber gilt jetzt als Industriemetall, wird gerade wieder als Edelmetall entdeckt und bald erlangt es wieder den Status als DAS Zahlungs- und Tauschmittel der Menschheit! Niemand mehr hat genug Silber, um den Silberpreis zu drücken, aber immer mehr wollen Silber besitzen und solange behalten, bis diese Krise ausgestanden ist!

Silbrige Grüsse

Oliver Disler Augentum FS

Gold & Silber: Marc Gugerli | Investment demand for Gold to stay strong (VIDEO)

Marc Gugerli ist ein ausgewiesener Goldexperte und Manager des Goldminenaktien-Fonds “Gold2000″ (der zweitgrösste der Welt). Marc Gugerli plädiert seit Jahren, physisch Gold- und auch Silber zu kaufen und zu besitzen. Im Interview wollte der Kommentator von Marc Gugerli unbedingt ein Kursziel fürs Gold hören: USD 10’000.

Im Gespräch mit CNBC stellte er unter anderem seine neueste Kreation vor: Der Gold- und Silberhans, beides Münzen höchster Qualität und als edle “Brüderchen” vom Goldvreneli gedacht. Mehr Informationen zu den neuen und sehr schönen Gold- und Silbermünzen, finden Sie auf http://www.goldhans.ch.

Quellen: www.cnbc.com / www.goldhans.ch

Silver Report: No Metal Available (@ LBMA)

9. September 2010 1 Kommentar

Gold/Silber-Parität! Möglich oder nicht?

29. August 2010 19 Kommentare

In den vergangenen zwei Wochen wurde “rumorakelt”, dass Silber bereits im November 2010 auf über 1’000 Dollar ansteigen könnte. Ich halte November 2010 für unrealistisch, es sei denn, dass es in den USA doch überraschend schneller zu einer Währungsreform – sprich einer massiven Abwertung des US Dollar’s – und/oder der Einführung einer neuen Währung kommt. Diese Massnahmen dürften frühestens nächstes Jahr eingeleitet werden.

In diesem Beitrag möchte ich aber nicht auf Währungsreform-Spekulationen eingehen, sondern mit einigen Zahlenbeispielen und Fakten darlegen, dass ein exorbitanter Silberpreis-Anstieg jederzeit möglich ist und auch wenn aus heutiger Sicht eine Gold/Silber-Parität (Gold/Silber-Parität bedeutet, dass der Gold- und Silberpreis identisch wären!) als ein Ding der Unmöglichkeit erscheint, gibt es genügend plausible und starke Argumente, dass sich der Silberpreis dem Goldpreis in den kommenden 1-2 Jahren sehr stark annähert. Für ein solches Szenario benötigt es auch nicht zwingendermassen Währungsreformen.

Wertpapiere versus physisch Gold und Silber

Wer für Gold oder Silber Kursprognosen abgeben möchte, sollte sich zuerst ein Bild verschaffen, wieviel physische Gold und Silber noch “verfügbar” ist. Beim Gold werden in der Regel die Goldreserven der Notenbanken herangezogen, welche je nach Datenquelle zwischen 15’000 und 30’000 Tonnen schwanken. Auf Grund der zunehmend und starken physischen Anlegernachfrage, der Tatsache, dass sämtliche Notenbanken unterdessen ebenfalls Gold-Nettokäufer sind und gepaart mit Gerüchten, dass der COMEX in New York und dem Londoner Goldmarkt langsam aber sicher das physische Gold ausgeht, sind wohl 15’000 Tonnen realistisch und bereits eine optimistische Annahme.
Beim Silber schwanken die Schätzungen zwischen 500 und 750 Millionen Unzen.
Addiert man die theoretisch verfügbare Menge Gold und Silber, ergibt das bei aktuellen Kursen etwa USD 634 Milliarden (Gold – 612 / Silber 14 Milliarden). Das ist zwar eine Menge Geld, aber doch eher eine Nadel im Papiergeldhaufen (siehe Graphik) oder entspricht in etwa der grösse des europäischen “Rettungs-Schirms”!

Die Summe der Anleihen und Aktien ist mit USD 134’000 Milliarden aktuell rund 200 Mal grösser als die theoretisch verfügbare Menge Gold und 1’000 Mal mehr als Silber!

These Nr. 1: Eine geringfügige Verunsicherung im Anleihen- und/oder Aktienmarkt und eine möglicherweise damit verbundene tendenzielle “Flucht” in Edelmetalle reicht, dass innerhalb weniger Stunden sämtliches theoretisch verfügbares Gold und Silber aufgekauft ist!

Wenn auch nur 1% der Anleihen und Aktien in das theoretisch verfügbare Gold und Silber investiert werden wollten, entspräche das dem 2-fachen der verfügbaren Menge! Sollte aber alleine nur die Anleihen-Blase (Neudeutsch: Bond-Bubble) vielleicht zwar nicht platzen aber zumindest ein bisschen Luft ablassen, dürfte dieser “Luft-Betrag” deutlich höher als nur 1% ausfallen und auch wenn selbst nur ein halbes Prozent den Weg in physisch Gold oder Silber suchte, würde der Gold- und Silberpreis durch die Decke schiessen!

Aber wie nun schon mehrmals wiederholt, handelt es um theoretisch verfügbares Gold und Silber. Warum? Die 15’000 Tonnen Gold liegen bei den Notenbanken. Sollte es nun künftig tatsächlich zu weiteren noch stärkeren Irritationen an den Finanzmärkten kommen – und da geht es wohl eher darum WANN und WIE HEFTIG- werden die Notenbanken nicht einfach selbstlos das Gold an verzweifelte Investoren “verteilen”!

These Nr. 2: Das “frei” verfügbare physische Gold und Silber entspricht einem Bruchteil der theoretisch verfügbaren Menge und beträgt weniger als eine Jahresproduktion!

Die Jahresproduktion beläuft sich beim Gold auf etwa 73 Millionen Unzen (zirka USD 90 Milliarden) und beim Silber werden pro Jahr etwa 730 Millionen Unzen (USD 14 Milliarden Gegenwert) neu gefördert. Obwohl jährlich etwa 10 Mal mehr Silber produziert wird als Gold, entspricht der Silber-Gegenwert einem Sechstel einer Goldjahresproduktion. Das ist ein krasses Missverhältnis, wofür es keine logische Begründung gibt. Bei beiden Metallen übersteigt die Nachfrage die jährliche Förderung um etwa 50%. Dieser Nachfrageüberhang wird hauptsächlich durch Recycling und Reservenabbau gedeckt.

Die untenstehende “Graphik” zeigt ein Fussballfeld. Die Fussballfeld-Fläche entspricht der Summe sämtlicher Anleihen und Aktien (134’000 Milliarden). Fussball-Fans mögen mir verzeihen, wenn die Masse des Fussballfeldes nicht genau dem “Champions League”-Format entsprechen, ich habe das Feld selbst “gezeichnet”.

Reflektiert also das Fussballfeld das Papiergeld, entspricht die frei verfügbare Menge Gold der Fläche hinter der Torlinie oder in Zahlen USD 134’000 Milliarden im Verhältnis zu einer Jahresproduktion Gold von rund 90 Milliarden. Das ergibt ein Papiergeld/Gold-Ratio von aktuell 1440 zu 1!! Das Papiergeld/Silber-Ratio erreicht unglaubliche 9’570 zu 1! Im Verhältnis zu einem Fussballfeld entspricht die frei verfügbare Menge Silber nicht viel mehr als dem Schatten, welcher ein Fussball auf den Rasen wirft. Wenn sie das nächste Mal an einem Fussballfeld vorbeikommen, dann stellen sie sich am besten mit einem Ball in der Hand ins Tor. Aber “kicken” sie den “Silberfussball” nicht einfach gedankenlos ins Papiergeldfeld rein!

Diese erste Reihe von Zahlenbeispielen verdeutlich das krasse Missverhältnis, welches zwischen dem Papiergeld und Gold und Silber besteht. Sobald die Anleihen-Blase platzt, die Aktienkurse stark korrigieren und dadurch über kurz oder lang Währungsreformen folgen müssen, “sucht” das übriggebliebene Geld den nächsten sicheren Hafen und das werden hauptsächlich Gold und Silber sein.

These Nr. 4: Die nächste Blase entsteht bei Gold und Silber, bei welcher sich die Kurse vervielfachen und sich beide Metalle als die wahren und wohl einzigen Kaufkraft-Erhalt und Multiplikatoren entpuppen!

Die Menschheit braucht Silber – Gold nicht unbedingt

Bis jetzt wurde erklärt, warum Gold und Silber noch weiter und sehr stark ansteigen werden, aber noch nicht wieso der Silber den Goldpreis in den nächsten Jahren fast oder ganz einholen könnte. Für eine solch starke Behauptung braucht es noch stärkere Argumente. Ich habe in einem früheren Beitrag mit dem Titel “Superlativ = Silber! oder das beste Investment der nächsten 10 Jahre!” bereits viele Argumente zusammengetragen, aber fasse hier die wichtigsten zusammen.

1. Ohne Silber geht gar nix: Silber ist ein unverzichtbarer Werkstoff in der verarbeitenden Industrie. Wir nehmen es zwar nicht wahr oder die meisten Menschen wissen es nicht, aber Silber steckt in sämtlichen elektronischen Geräten, Autos, Flugzeugen, Bahnen, Wasseraufbereitungsanlagen und Wundsalben. Die Photoindustrie absorbiert immer noch von allen industriellen Anwendungen am meisten Silber, aber auch genau aus diesem Bereich wird am meisten Silber rezykliert. Silber ist in den letzten Jahren immer mehr in die Kategorie der Industriemetalle abgerutscht. Viele Menschen (auch sogenannte Finanzprofis) wissen nicht, dass man vor der Zeit der Papiergeld-Experimente hauptsächlich mit edlen Silbertalern bezahlt hat und nicht mit Gold.

These Nr. 5: Silber ist für die Menscheit unverzichtbar. Die Unwissenheit über und das generelle Desinteresse an Silber ist ein wichtiger Faktor, warum das edle Metall überhaupt noch zu diesen Schleuderpreisen immer noch gekauft werden kann!

2. Silber wird als Wertaufbewahrungsmittel wiederentdeckt: Gold fällt in der Finanzwelt offiziell in die Kategorie der Anlagevehikel und wird entschieden in Edelmetalle zu investieren, dann wird in der Regel Gold bevorzugt. Beim Erwerb muss im Gegensatz zum Silber auch keine Mehrwertsteuer entrichtet werden. Silber ist bei den meisten Anlegern spätestens in den 90er-Jahren in Ungnade gefallen, da viele glaubten, dass nun mit dem Einzug der digitalen Photographie es bald kein Silber mehr bräuchte. Diese Einschätzung war ein Irrtum. Wie die nächste Graphik sehr schön zeigt, ist die Investmentnachfrage in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen.

Die Investmentnachfrage betrug im Jahr 2000 etwas mehr als 3% und ist bis letztes Jahr auf über 20% hochgeschnellt. Dieser Trend dürfte sich in den nächsten Jahren nochmals zusätzlich akzentuieren.

These Nr. 6: Die Silber Investmentnachfrage kompensiert allfällige konjunkturbedingte industrielle Nachfrage-Rückgänge mühelos. Die stark zunehmende Investitionsnachfrage, führt in den kommenden Monaten zu einem massiven Anstieg des Silberpreises!


3. Das Gold/Silber-Ratio (GSR):
Silber kommt in den oberen Schichten der Erdkruste rund 10 Mal häufiger vor als Gold. Das geologische GSR beträgt somit 10. Zu Zeiten der Ägypter und Griechen betrug das GSR zeitweise gar weniger als 1, das heisst eine gleiche Menge Silber wurde als wertvoller betrachtet als Gold. Der Grund liegt in der aufwendigeren Verarbeitung von Silber.
Im Mittelalter verharrte das GSR bei runden 15. Silber war bis tief ins 19. Jahrhundert das Zahlungsmittel Nr. 1. In der neueren Geschichte “rutschte” Silber in zunehmenden Masse in die Kategorie Industrie-Metalle ab und das GSR notiert aktuell bei 66. Das GSR schwankte in den letzten 40 Jahren zwischen 13 und 100.

These Nr. 7: Das GSR wird sich in den kommenden Monaten halbieren. Auf Sicht von 1-3 Jahren wird sich das GSR mindestens auf das geologische GSR von 10 zurückbilden.

Es gibt nebst dem geologischen und aktuellen GSR eine weitere wichtige Verhältnismässigkeit zwischen Gold und Silber. In der gesamten Menschheitsgeschichte wurden 5.5 Milliarden Unzen Gold gefördert und etwa 44 Milliarden Unzen Silber. 90-95% der geförderten Menge Gold ist immer noch in Form von Schmuck, Barren und Münzen vorhanden. Beim Silber sieht die Situation weit dramatischer aus. Obwohl fast 10 Mal mehr Silber gefördert wurde, sind nur noch etwa 10 – 15% (4.4-6.6 Milliarden Unzen) in Form von Barren, Münzen, Silberbesteck und Schmuck vorhanden. Das restliche Silber wurde in kleinsten Mengen in sämtliche industriellen Anwendungen “wegverarbeitet” oder verbraucht. Das gesamte geförderte und weiterverarbeitete Gold entspricht der gleichen Menge des “übriggebliebenen” ebenfalls verarbeiteten Silber. Das “Ever Produced Gold/Silver-Ratio (EPGSR) beträgt als 1! Zumindest bei diesem Vergleich, wäre die Parität “nachgewiesen”.

FAZIT: Der unglaubliche Papiergeld-Berg wird in der nächsten Zukunft abgetragen und ein nicht unbedeutender Anteil dieses verunsicherten Kapitals wird in die beiden sichersten Währungen Gold und Silber umgeschichtet. Dabei werden sich die Preise von Gold und Silber bereits vervielfachen. In heutiger noch-USD-Kaufkraft gemessen dürfte der Goldpreis – je nachdem wie das Finanzsystem “abgewickelt”/entschuldet wird – auf 7’000 bis 100’000 Dollar ansteigen. Zudem bildet sich das GSR auf mindestens 10 zurück und somit wäre wohl in Zukunft ein Silberpreis von USD 1’000 absolut möglich. Ob sich im weiteren Verlaufe das GSR noch bis auf 1 zurückbildet, entscheiden dann nicht mehr das Goldkartell, JP Morgan, Goldman Sachs & Co., sondern die Bürger auf der Strasse.

Freundliche Grüsse
Oliver Disler Augentum FS

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 132 other followers